Stephanie Drechsler im Interview

15227962_1239577709450012_917691186_nAdventskalendertürchen Nummer 03

Name: Stephanie Drechsler

Homepage:

Facebook-Seite: www.facebook.com/aristeia/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
„Die Wächter der Aristeia“ (Amazon) und einige Goodies.

 

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Unorganisiert, neugierig, verrückt… witzig? Kann man über sich selbst sagen, dass man witzig ist? Erste Frage und schon alles ruiniert… okay, sagen wir sarkastisch. Und das fünfte… kreativ vermutlich.

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Das Buch handelt von einer Staatsgründung nach einer Zombieapokalypse, in der sich die junge Tara wiederfindet und erstmal auf sich allein gestellt ist, bis sie den Gründern der Aristeia und Adrian, den sie sehr zu schätzen lernt, begegnet. Auch wenn sie sich über ihre neue Aufgabe baut und der Bau einer Stadt spannend ist, vermisst sie jedoch ihren Bruder Devin, ihre Familie und ihr altes Leben. Der Staat an sich bereitet den Gründern große Schwierigkeiten, wobei die Liebesgeschichte und die regelmäßigen Auseinandersetzungen mit den Toten eine gute Abwechslung bieten.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Auf die komme ich meist beim Joggen oder durch Träume. Aber manche Charaktere stehle ich einfach aus der Realität. Manche Menschen sind so interessant, dass man sie einfach verewigen muss… Wie der Cafébesitzer, über den ich geschrieben habe und dachte, er wäre homosexuell. Hat sich herausgestellt, dass das nicht der Fall ist, aber das muss er ja nicht erfahren. Vielleicht wäre das ein unangenehmes Gespräch. Ist auch nicht das erste Mal, das mir das passiert.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Ich weiß nicht, ob ich sie richtig aufbaue. Ich mache das spontan und intuitiv und mit viel Daumen drücken klappt es dann. *lacht* Von Wissen kann da wohl nicht die Rede sein.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Die Charaktere kommen mir vor, wie Menschen die ich persönlich kenne. Ich möchte manchmal gerne anderen von ihnen erzählen, auch wenn sie nur aus meiner Fantasie stammen… wie Devin. Er ist ein hochinteressanter Mensch und ich liebe es, wenn sich meine Leser mit mir über Melly aufregen wollen.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Ich weiß es nicht. Ich vermute die Stimmung kommt bei mir sehr durch die Gesamtsituation der postapokalyptischen Welt, der gemeinsame Aufbau, der Stress des politischen Lebens und letztlich durch das Zusammenspiel der Charaktere.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ich würde fast behaupten, das passiert instinktiv. So wie ich denke, schreibe ich auch. Das sieht man daran, dass ich viel Umgangssprache benutze. Wenn ich der Meinung bin, dass jemand wie Devin ‚Bastard‘ sagen würde, dann schreibe ich es auch. Tara bremst ihn zwar häufig, aber ich sehe auch nicht ein, warum ich das an sich beschönigen sollte. Alles andere
käme mit falsch vor. Vermutlich ist es diese Ehrlichkeit der Fantasie gegenüber, die meinen Schreibstil ausmacht.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Für das erste 2 Monate, den 2. Teil habe ich aber in 6 Monaten geschrieben. Aber ich schreibe auch jede freie Sekunde.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Weil ich denke, dass wir nur eine kurze Zeit auf der Erde sind und in der Zeit machen sollten, worauf wir Lust haben.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Oh, am schönsten sind die Momente, wenn dir jmd sagt, dass er dein Buch liebt und über die Charaktere reden will. Das könnte ich bis zum Ende meiner Tage tun.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Nein, noch nicht. Vielleicht Lovelybooks, aber sonst eher noch nicht.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Ein Freund, mit dem ich mir überlegt habe, was wir in eine Apokalypse tun würden, hat mich dazu gebracht. Wir haben erst nur herumgesponnen…. Erstmal, welche Waffen wir haben sollten und was wir essen und trinken. Nun die Nahrung kommt natürlich durch Panzerplatten. Das sind solche hochkalorischen Militärkekse, mit denen man lange auskommt. Haben wir im Internet bestellt und im Phantasialand getestet. Alle liefen da mit ihren Broten herum und wir hatten Militärkekse *lacht*  und dann natürlich Wasserfilterflaschen, die haben wir bestellt und aus dem Bach getrunken. Sehr praktisch. Aber dabei ist es nicht geblieben. Wir haben die Sache weit ausgefeilt und uns irgendwann über Staatsformen gestritten. Er wollte eine Monarchie, ich nicht. Also haben wir uns dagegen entschieden. Es wurde irgendwann so philosophisch und abstrakt, dass ich es aufschreiben musste. Dabei ist natürlich die kleine Liebesgeschichte entstanden. Meine besten Freunde habe ich auch eingebaut. Phil und Jens zu mindestens. Ohne sie will ich nicht mal in meiner Fantasie auskommen müssen! *lacht*… ja, und irgendwann stand das Buch soweit und er meinte dann zu mir, dass wenn ich es wirklich veröffentlichen will, würden wir einen Weg finden. Das haben wir auch und jetzt lesen fremde Leute meine Geschichte. Verrückt, nicht wahr?

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Ich hab vorher gezeichnet. Ich male einen sehr guten Fisch, der sich beim Autofahren konzentrieren muss.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Die Frage finde ich verwirrend. Ich werde stattdessen über meinen Cover-Artist reden. Für das Bild auf meinem Buch ist die arme Sarah nämlich durch die Hölle mit mir gegangen. Sie hat es gezeichnet, ich habe es ihr neu beschrieben, sie hat es verbessert und ich habe es
wieder umgeworfen. Das ging so für Wochen und es tut mir immer noch schrecklich leid, was für ein katastrophaler Kunde ich bin! Aber sie hat es letztlich großartig gemacht und ich liebe das Bild wirklich unendlich. Danke, Sarah ❤

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Oh, hier sind viele Fotos, Postkarten von Freunden aus Italien, Bosnien und Irland, ein Zettel von meinem ersten Marathon, ein paar kleine Schachteln, viele Stifte, ein Kaffee und mein Laptop. Ach, und natürlich mein kleines Notizbuch mit einem Katzenmotiv von meiner Freundin Mirsada, in dem ich alles notiere. Sowohl was ich in die Bücher schreiben will, wie spontane Ideen, als auch das gesamte Marketing, Adressen, Telefonnummern. Alles steht kreuz und quer, aber wenigstens steht es dort *lacht* Meist liegt noch meine Katze mit auf dem Tisch.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Ja, die Couch mit solchen Lap-Tischen von Ikea. Aber ich mag auch ein kleines Café in unserem Dorf. Dort kann man für Stunden sitzen und die Zeit vergessen. Richtig cool ist auch, wenn man im Zug sitzt und so eine penetrante Person guckt einem über die Schulter. Dann schreibe ich am liebsten die Szenen mit Melly (in Teil 2), bis der Fremde einfach verstört wegschaut.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Das gibt es glaube ich gar nicht. Noch nicht. Man könnte mich nachts wecken und ich würde mich an den Schreibtisch setzen und weiter machen. Es gibt nicht mal einen Punkt am Tag, an dem ich keine Lust darauf hätte zu schreiben.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Rückschlägen wie negative Kritik? Am Anfang hat mich das hart getroffen, aber inzwischen kann ich es mir gut annehmen und sehe es als kostenlose Hilfe an. Aber manchmal ist es auch einfach Unfug, dann muss ich lachen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Nun, ich geh in die Uni, schreib im Zug oder in der Pause, schreib danach in der Bibliothek oder zu Hause. Manchmal fällt mir mitten in der Nacht etwas ein, dann schreibe ich es sofort auf oder spreche es auf mein Handy. Die Sache ist auch, dass man eigentlich immer arbeitet. Ich würde nicht mehr behaupten, dass ich wirklich eine echte Pause einlege, denn man ist ja in Gedanken immer wieder in der Geschichte, die man verbessern will.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Gelungen ist so relativ, aber ich würde sagen am Anfang, wenn man so 40 Seiten am Tag schafft oder endlich einen Charakter fest im Kopf hat. Das ist gar nicht so einfach, denn ich sehe zu, dass sie sehr komplex sind. Aber gelungen ist auch, wenn mir irgendjemand sagt, dass es ihm gefallen hat. Letztens hat mir meine Freundin aus dem Kindergarten gesagt, dass ihr das Buch wirklich gefallen hat, dabei haben wir eigentlich überhaupt keinen Kontakt. Das hat mich so sehr gefreut, dass ich den Tag dann auch als gelungen erklären würde.
Aber es geht ja nicht nur um das Schreiben. Ich mache auch die Werbung alleine, spreche mit Buchbloggern, telefoniere herum für Lesungen und plane wie ich die nächsten Monate vorgehen werde. Dafür geht viel Zeit drauf, was aber auch dazu gehört. Erfolgreich fühlt sich das dann an, wenn man einen riesen Karton geliefert bekommt mit selbst designten Postkarten, Stickern, Postern oder Flyern, die nicht scheiße aussehen.
Zudem gehört auch Lesungen zu organisieren und sie durchzuführen. Ich bin nicht jemand, der gerne vor 40 Leuten liest und sie unterhält. Also habe ich mich ewig für meine erste Lesung vorbereitet und meine arme Mutter musste sich den Quatsch (Lesung und meine Erklärungen zu dem Buch) so oft anhören plus meine Laune am letzten Abend davor ertragen. Das hat wirklich sehr viele Nerven gekostet und ich war sehr aufgeregt. Die Lesung lief Gott sei Dank sehr gut. Danach war ich jedoch so durch, dass ich nicht mal mehr denken konnte. Eine Leserin hat mir 50 Euro gegeben und wollte das Wechselgeld für das Buch zurück haben und ich war nervlich so fertig, dass ich ihr nicht sagen konnte was die Differenz ist. *lacht* Das war mir im Nachhinein unangenehm und ich hoffe sehr, dass ich mich schon bald an diesen Stress gewöhnen kann.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Oh, ich hatte jetzt meine allererste. Ich habe dieses Jahr 2,5 Bücher geschrieben und plötzlich wusste ich nichts mehr. Das ist mir vorher nicht passiert. Aber ich bin zum Sport gegangen, hab Unizeug gemacht und langsam kommen die Ideen wieder. Es ist erleichternd, dass dies kein dauerhafter Zustand ist. Tagträumen soll auch helfen. Vllt auch Wein.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Selbstverleger. Erst habe ich mich etwas geschämt dafür, dass ich keinen echten großen Verlag habe, aber sich komplett in jeder Hinsicht selbst zu managen ist ziemlich cool und aufregend. Manchmal bekomme ich auch Kopfschmerzen, aber ich habe dadurch so viele tolle Menschen kennen gelernt, die mir gute Tipps geben, und viele süße Buchblogger, die mich unterstützen, und ich liebe sie alle!

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Hauptsächlich via Instagram und Facebook, was gut klappt bisher.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Dass sie Spaß in der Aristeia haben. Das wünsche ich wirklich allen und ich freue mich jedes Mal, wenn sie mich anschreiben und mit mir darüber reden wollen oder Fragen stellen. Das ist wirklich cool! Und ich freue mich natürlich über die Leser, die das Buch so mögen, dass sie mich unterstützen. Wie Nathalie zum Beispiel! Kaum war mein Buch draußen, habe ich der damals 15-jährigen davon erzählt und seither genieße ich einen unheimlich großartigen Support in jeder Hinsicht, was unbeschreiblich süß ist. Aber sie ist natürlich nicht die Einzige. Ein Freund, Patrick, ist wirklich auf Knopfdruck täglich bereit, Alex gibt tolle Marketingideen und meine Cousins Toby und Oliver unterstützen mich auch total von Anfang an und schließlich auch jede Menge Freunde und Bekannte. Auch eine Band, aber die Überraschung behalte ich mir bis zum nächsten Jahr. Ich schweife ab, oder?

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Was ist das denn für eine Frage? Die Buchstaben, die in der deutschen Sprache am häufigsten verwendet werden sind E, N, I, S, R. Interessanter ist, mit was für einem Schrotthaufen ich meine Bücher schreibe *lacht*. Wenn man dann von den anderen Autoren hört, dass sie ein neues Macbook haben, dann muss ich meinen Fujitsu Siemens immer in Schutz nehmen, denn er kann schließlich Word und das ist auch ziemlich cool.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Fantasy. Aber es ist auch ne Liebesgeschichte, es kommt viel Philosophie drin vor… aber an sich kommen wir wohl nicht aus der Fantasy-Nummer heraus. Allerdings habe ich einen Rahmen für ein ganz anderes Buch vor einer Weile geschrieben. Das würde ich gerne nach der Aristeia-Reihe veröffentlichen, wenn ich dann noch Lust darauf habe. Es ist eine Liebesgeschichte auf eine andere Art.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Puh, äh, keine Ahnung. Ich bin sicher es gibt überall Geschichten, die einen packen können. Aber mit meiner Freundin Kascha gucke ich manchmal Horror-Filme. Das ist oft zu gruselig für mich und ich bitte sie nicht die ganz schlimmen auszupacken. Ich glaube das kommt daher, dass ich Creep gesehen habe, als ich 14 war. Es geht um einen kranken Frauenarzt, der in einer Ubahn-Station lebt und dort Menschen tötet. Das war nichts für mich und ich bin daher nicht für solche Filme zu haben. Man muss es ja nicht übertreiben.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Ach, das kann man so nicht sagen. Ich mochte Harry Potter und Twilight.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Wenn einen das Buch zum Lächeln bringt und man mit den Charakteren fühlen kann. Und wenn man merkt, wie viel Herzblut darin steckt, ob sich der Autor wirklich Gedanken gemacht hat.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Na, also da ich selbst noch ein Frischling, hab ich keine wirklich wirksamen perfekten Tipps. Hoffentlich stiehlt keiner mein Notizbuch. Nein, Spaß.
Gut fand ich die Idee mit den Postkarten. Wenn man ein Self-Publisher ist, sollte man in Erwägung ziehen, die richtige Werbung für seine Zielgruppe zu gestalten. Dabei danke ich an der Stelle wir-machen-druck.de für eure wahnsinnigen Mengenrabatte! Werbung ist wichtig aber auch sollte man sich nicht von anderen unterkriegen lassen. In einer Branche, in der sich jeder übertrumpfen will, sollte man sich aus den biestigen Situationen heraushalten und einfach ganz in Ruhe sein Ding machen. Sicher ist das am Anfang blöd bei Facebook zu lesen, wenn jemand einen höheren Verkaufsrang hat, aber letztlich muss man wirklich lernen damit klarzukommen und sich für die anderen zu freuen. Eifersucht und Hass ist nicht das, was den tollsten Job der Welt ausmachen sollte. Sucht euch ein paar Autorenpartner, mit denen ihr euch austauscht, aber wenn ich merke, dass da nichts anderes kommt als Arroganz und Gier, dann halte ich mich einfach von solchen Leuten fern. Es gibt ein paar wunderbare Kollegen,
die einen gerne an die Hand nehmen, wenn ein Geben und Nehmen vorhanden ist. Allen anderen ist ganz einfach mit einem Lächeln aus dem Weg zu gehen.

Planen oder drauf los schreiben?
Ich plane nicht wirklich, glaube ich. Ich meine, ich hab den roten Faden eh im Kopf. Er ist einfach da und dann schreibe ich sie mir in Notizen auf, gliedere den gesamten Roman grob und beginne dann hier und da mal die Notizen zu Sätzen zu formulieren, lasse aber immer Lücken. So kann ich immer noch etwas umschreiben oder einen Inhalt ändern, wenn ich möchte, ohne dass ich ein fertiges, sauberes Kapitel zerstören muss. Wenn ich sicher bin, dass es so bleiben kann, wie jetzt bei meinem zweiten Teil, dann gehe ich immer von ob nach unten durch und schreibe die Kapitel vernünftig aus, wobei mir so immer wieder inhaltliche Fehler auffallen.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Ich finde erstmal sollte man an sich keine Angst davor haben, das Buch nicht zum Ende zu bekommen. Das blockiert einen zu sehr. Das Beste ist so wie so, wenn man die Angst vor dem Versagen verliert und auf die Hoffnung auf Erfolg setzt. Das hat auch bei mir gedauert, aber es funktioniert.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Mein Bruder Marvin wartet auf den Film. Was soll man dazu sagen? Mein Opa hat’s gelesen, versteht aber das Konzept des Untoten nicht, und findet das Buch daher daneben. Mein Bruder Chris jedoch liest schon den 2. Teil eifrig. Auf seine Meinung bin ich am meisten gespannt. Er kritisiert mich sehr ehrlich und sehr rational, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Meine Mutter fand das Buch auch gut, mein Vater zwingt mich, ihn in Teil 3 einzubauen. Ich werde sehen, was ich tun kann.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Mit Melly natürlich nicht. Da bräuchte ich eine Menge Aspirin. Dabei muss man natürlich auch sagen, dass jeder Bösewicht eine Geschichte hat und auch Melina Portmann hat ihre Gründe so zu sein wie sie ist. Man tendierte oft dazu, Menschen abzustempeln, ohne ihren Hintergrund zu kennen. Bei Melly ist das aber gerechtfertigt, weil sie einfach nur nervt.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
*lacht* Gute Frage. Jemand aus Teil 3 denke ich, aber davon kann ich jetzt noch nicht erzählen. Ansonsten… puh… ja, wer wäre ich gerne? Cihan glaube ich. Sie ist eine kleine, zickige Diva mit Migrationshintergrund, witzig, gebildet und eigentlich cool. Schade eigentlich, dass man in Teil 1 nicht so viel von ihr hört.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Ich freue mich wahnsinnig über jeden Leser dieser Welt und bin dankbar für meinen kleinen Fan-Kreis. Das ist super niedlich und mein Grund weiter zu machen! Wenn ich mir irgendetwas auf der Welt wünschen müsste, dann würde mir nichts einfallen, weil ich super glücklich über jeden bin, der die Aristeia bisher besucht hat und jeden, der das Buch mit
einem Lächeln geschlossen hat. Okay, das stimmt nicht ganz. Fan-Art wäre mega cool. Vielleicht malt mir ja bald mal endlich jemand was! Schöne Weihnachtszeit euch allen!

Vielen lieben Dank Stephanie für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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8 Kommentare zu „Stephanie Drechsler im Interview

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