Saskia Gräbener

saskia_gräbenerAdventskalendertürchen Nummer 05

Name: Saskia Gräbener

Homepage: www.saskia-graebener.com

Facebook-Seite: www.facebook.com/Elbenlicht.Saga/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Elbenlicht – Magisch (Band 3 der Elbenlicht-Saga)

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Kreativ, facettenreich, sinnlich, einfühlsam und temperamentvoll.

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Lea verbringt den Urlaub mit ihrer Familie auf Kreta. Als sie den geheimnisvollen Moran kennenlernt, kann sie nicht ahnen, dass diese Begegnung ihr Leben grundlegend verändert wird. Sie entführt und findet sich plötzlich in seinem Harem in Atlantis wieder.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Oft sind es kleine Erinnerungen aus Träumen, die mich veranlassen etwas zu schreiben. Manchmal Bilder, oder Begebenheiten die mir plötzlich einfallen.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
In meinem ersten Buch hatte ich einen genauen Plan. Ich habe Monate lang recherchiert und genaustens festgelegt, was, wann und wie passieren soll. Leider waren meine Figuren anderer Meinung als ich und am Ende kam es völlig anders als gedacht. Inzwischen habe ich eine Idee, recherchiere die groben Umrisse und schreibe einfach drauf los.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Dass sie nicht zu vorhersehbar ist.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
In meiner Theater-Ausbildung habe ich gelernt Menschen sehr genau zu beobachten und natürlich auch mich selbst. Meine Figuren sind alle in gewisser Form ein Teil von mir und zeigen echte Emotionen.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Einfach nicht zu viel denken und von den Figuren leiten lassen.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Das ist unterschiedlich. Manchmal nur einige Wochen, manchmal Monate. Das hängt davon ab, wie es gerade „fließt“.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Mein Ziel war es nie zu veröffentlichen. Ich habe geschrieben, weil da ein innerer Zwang war. Nachdem ich das Bühnenleben hinter mir gelassen hatte, brauchte ich einen kreativen Ausgleich. Die Entscheidung das Ganze zu veröffentlichen kam erst nach sehr viel Zuspruch meiner wichtigsten Freunde.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Für mich ist es kein Berug. Schreiben ist etwas das mich glücklich macht. Selbst neben meinem Brotjob, wie man das so schön nennt, ist es mehr ein Ausgleich, als Arbeit. Ich liebe es mitzuerleben, wie eine Geschichte wächst. Inzwischen ist meine Elbenlicht-Welt so groß, damit habe ich vorher nicht gerechnet.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Das ist genau der Teil des Autoren-Lebens, der mir schwerfällt, denn eigentlich möchte ich einfach nur schreiben. Leider ist es als Selfpublisher notwendig sehr viel Zeit auf Social-Media zu verwenden, etwas das bei mir definitiv noch zu kurz kommt.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Da war plötzlich eine Geschichte in meinem Kopf und die wollte einfach raus. Sie hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe so intensiv davon geträumt das ich mit der Recherche zu diesem Thema angefangen habe.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Ich habe eine Bühnenausbildung gemacht. Tanz, Gesang und Schauspiel und habe sieben Jahre im Ausland als Tänzerin und Choreographin gearbeitet. Als der Wunsch nach einer Familie und einem wirklichen Zuhause größer war, als die Freude an der Arbeit, habe ich damit aufgehört. Heute gebe ich Tanzunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Außerdem zeichne ich sehr gerne. Die Kreativität findet immer einen Weg.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Google ist mein bester Freund.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Mein Schreibtisch ist beinahe steril. Außer meinem Notizbuch und Figurenlisten musste alles weichen.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Solange ich meine Ruhe habe, kann ich überall schreiben.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn meine Tochter (5) und ihre Freundinnen durch die Wohnung toben. Außerdem muss ich selber entspannt sein, wenn ich mir um irgendetwas Gedanken mache, bin ich sofort blockiert.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. Aufgeben ist keine Option.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Morgens um acht geht meine Tochter in den Kindergarten und der Mann zur Arbeit, dann habe ich üblicherweise den Haushalt bereits erledigt und widme mich meinen Projekten, bis ich Emma mittags abhole. Manchmal habe ich dann noch Zeit weiter zu schreiben, weil mein Kind sich gerne auch mal alleine beschäftigt, oder mit Freunden spielt, ansonsten ist dann Kinderzeit. Am späten Nachmittag fahre ich dann entweder ins Restaurant oder zum Tanzen.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich nicht aufhören kann zu schreiben.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Mich ablenken. Nicht an das aktuelle Projekt denken. Meistens widme ich mich einfach etwas Neuem, dann fließt plötzlich das Alte auch wieder. Manchmal brauche ich auch einfach mal ein paar Tage Abstand.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Bisher nur über Amazon.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Zu wenig … Auf meiner Facebook Seite poste ich inzwischen sehr regelmäßig. Ansonsten platziere ich Werbung in diversen Gruppen und plane eine Leserunde bei LovelyBooks.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Feedback. Das wichtigste ist Feedback, egal ob positiv, oder negativ. Beides kann einen nur weiterbringen, sofern es konstruktiv ist. Aussagen wie: „Das Buch war Mist!“, sind rein subjektiv und helfen leider niemandem weiter. Begründet man diese Aussage, ist das schon wieder etwas völlig anderes. Ich habe regelmäßig Kontakt zu einigen Lesern und freue mich immer über persönliche Nachrichten, die mich erreichen.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Mein Baby ist noch ganz neu. Also keine.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Urban-Fantasy

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Horror. Das beschäftigt mich zu sehr und bringt mich um meinen Schlaf. Und wenn ich nicht genug geschlafen habe, bin ich der personifizierte Horror. 😉

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Fantasy, Familien-Sagas

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Es muss mich fesseln. Wenn ich ein richtig gutes Buch lese, bin ich nicht mehr ansprechbar.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Habt Spaß an dem, was ihr tut. Je mehr Herzblut in der Geschichte steckt, desto besser wird sie. Und nicht die Korrekturleser und Lektoren vergessen. Zu viel Fehler töten jede gute Geschichte.

Planen oder drauf los schreiben?
Man sollte zumindest einen groben Plan haben.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Für mich persönlich darf es nicht zu vorhersehbar sein. Ich mag es nicht, wenn ab der ersten Seite klar ist, wie es ausgeht.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Seit ich schreibe bin ich viel ausgegelichener, das fällt auch meinem Mann auf, daher unterstützt er mich, wo er nur kann.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Da ich sie alle liebe, und es niemanden gibt, der einfach nur böse ist, fällt mir diese Antwort schwer. Ich denke mit Ares würde ich ungern auf einer einsamen Insel stranden, da wir uns mit Sicherheit heftig in die Haare bekommen würden. Der Kerl ist einfach ein arroganter, rücksichtsloser Chauvinist. Andererseits könnte er einfach verschwinden, schließlich ist er ein Gott.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ich wäre gerne Victoria. Sie ist eine starke Frau, hat einen tollen Mann und großartige Kinder. Bis dahin ist sie mir nicht unähnlich. Ihre Kräfte wären toll. Ich fände es super die Elemente zu beherrschen und Magie zu wirken.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Genießt die Weihnachtszeit und versucht alles mit den Augen eines Kindes zu betrachten. So bewahrt man sich ein wenig Magie im Herzen.

Vielen lieben Dank Saskia für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2018 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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