Sabrina Heilmann im Interview

14560002_910577082420445_8716711515501160978_oAdventskalendertürchen Nummer 19

Name: Sabrina Heilmann

Homepage: www.sabrinaheilmann.wordpress.com

Facebook-Seite: www.facebook.com/sabrinaheilmann.autorin/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
„Alles steht in Flammen“ (Amazon) mit Goodies.

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Freundlich, witzig, romantisch, ironisch/ sarkastisch, verträumt

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Nele ist eine starke, junge Frau, die für ihr Leben kämpft. Den einzigen Wunsch, den sie hat, ist die Beziehung zu ihrem Freund Devon zu überleben. Als sie es allein nicht zu schaffen scheint, rettet Liam sie.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Da reichen manchmal schon Alltagssituationen. Ich beobachte etwas und denke: Das könnte ich mit einbauen. Ansonsten funktioniert bei mir viel über Musik. Ich muss nur ein bestimmtes Lied hören und habe plötzlich Handlungen im Kopf. Genauso ist es mit Fotos. Ich sehe ich Bild und frage mich, wie es wohl weitergeht. Für die Cottage Love Series war beispielsweise eine Kochshow verantwortlich, in der ein Koch von Cottage zu Cottage gereist ist. Manchmal geht es so schnell 😉

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Ich habe zwar ein ganz simplen Plan im Kopf (ein Auf und Ab der Handlungen), aber im Grunde habe ich es einfach im Gefühl.

Was macht eine Geschichte lebhaft? / Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Authentische Charaktere, bildhafte Kulissen und eine spannende Handlung, in die man sich hineinversetzen kann. Gefühle und Stimmungen entstehen auch genau dadurch.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Man bekommt ihn nicht, man entwickelt ihn mit der Zeit. Dafür gibt es kein Schema F oder eine Anleitung.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Also für einen Kurzroman brauche ich in etwa zwei Monate. Für einen größeren Roman etwa drei bis vier Monate.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Weil ich es liebe. Ich will meine Geschichten mit anderen Leuten teilen und Leser glücklich machen. Und ich will mit meinem Roman etwas ansprechen, über das vielleicht noch so gern gesprochen wird.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Die Möglichkeit, Geschichten und Personen zu erschaffen und sie in den Köpfen anderer lebendig werden zu lassen.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Meinst du damit Facebook-Gruppen oder Internetforen? In Internetforen bin ich nicht vertreten.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Der Grund war ein Konzert meiner damaligen Lieblingsband. Ich war 14 Jahre alt und habe die Band damals das erste Mal live gesehen. Danach habe ich bei meiner ehemaligen besten Freundin übernachtet. Naja, geschlafen haben wir nicht, wir haben uns die ganz Nacht „Was wäre, wenn“-Geschichten ausgedacht. Am nächsten Tag habe ich mir einfach Zettel und Stift geschnappt und meine erste Fanfiction geschrieben. Das beste Schreibtraining aller Zeiten.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Ich würde vielleicht im gestalterischen Bereich tätig werden.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Das kommt drauf an, welche Art von Recherche ich benötige. Am meisten hilft das Internet, ganz egal ob es um Musik oder Bilder geht. Für „Sehnsucht nach dir“ habe ich Gartenkataloge gewälzt, um mir ein besseres Gefühl zu verschaffen. Das kommt immer auf die Geschichte an, manchmal bedarf es auch überhaupt keiner Medien.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Da ich meinen Schreibtisch noch nicht lange habe (ich habe ganz viel im Bett oder auf der Couch geschrieben), bin ich noch ein bisschen in der Findungsphase. Aber ohne Kerzen, süße Deko, einem traumhaften Strandbild an der Wand und ein Plätzchen für die Katzen funktioniert gar nichts. 😉

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Ja, mein Bett. 😀

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn ich gestresst oder wütend bin, dann klappt gar nix.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Kurz drüber ärgern, darüber schimpfen, abhacken, weitermachen. Ganz einfach und definitiv mit Erfolgsgarantie. 😀

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Spontan würde ich sagen: immer anders! Mal packen wir Päckchen, signieren Bücher, planen Facebook-Aktionen und dann schreiben wir und schreiben und schreiben … und stellen fest, dass wir noch ein bisschen schreiben könnten. 🙂 Ich denke, der Alltag von jedem einzelnen ist anders. Dadurch, dass ich noch keine Kinder habe, kann ich meinen Tag frei gestalten. Ich schreibe und organisiere, wann ich Lust habe und wie mir der Sinn gerade steht. 🙂

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich ein paar tausend Wörter geschrieben habe und das Gefühl habe, vorangekommen zu sein.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Das beste Mittel ist ein gutes Buch, ein heißes Bad und danach ein Serienmarathon. Das zwei Tage und es läuft wieder wie von allein.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Als Selbstverleger, allerdings ist eines meiner Bücher ein Verlagsbuch.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Ich werbe hauptsächlich auf Facebook, auf meiner Autorenseite und den jeweiligen Buchseiten. Ich liebe Entstehungs- und Releasespecials und denke, dass man damit gut auf sich aufmerksam machen kann. Irgendwie sind mir die technischen Geschicke für eine Homepage und Co. noch nicht geschenkt worden. Ich habe mir zwar vor über einem Jahr vorgenommen, einen Autoren-Blog zu gestalten, der als Homepage-Ersatz dienen sollte (er ist tatsächlich schon erstellt), aber ihn mit Inhalt zu füllen ist mein größtes Problem. Irgendwie bin ich dann doch immer der Meinung, etwas anderes verlange mehr Aufmerksamkeit. 😉 In fünf Jahren habe ich es dann bestimmt mal geschafft. 🙂

Edit: Der Autoren-Blog ist mittlerweile aktiv und mit vielen tollen Inhalten gefüllt. 😀 Und ich habe keine 5 Jahre gebraucht. 😀

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Eigentlich wünsche ich mir nur, dass sie genauso bleiben, wie sie sind. 🙂 Meine Leser sind großartig, super lieb und herzlich und sie zaubern mir immer ein Lächeln auf die Lippen.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Da er noch relativ neu ist, eigentlich noch keine.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Bisher hauptsächlich im Liebesromanbereich, manchmal mit kleinen mystischen Einschlägen, manchmal hoch dramatisch, aber auch witzig.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Historische Romane traue ich mir absolut nicht zu, weil ich sie erstens selbst kaum lese und ich zweitens Angst vor diesen ganzen historischen Hintergründen habe, die dabei beachtet werden müssen. Das fängt bei historischen Ereignissen an und endet bei der Sprache.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Ich lese gern Liebesromane, erotische Liebesromane, aber auch der Fantasy und Psychothriller. Wenn ich etwas historisches lese, muss es wirklich, wirklich richtig gut sein! Grundsätzlich glaube ich schon, dass man immer das schreibt, was man am meisten liest. Wenn ich also noch einmal zu meinen Lesevorlieben blinzel, lächeln mich da noch zwei Genre an. Fantasy und Thriller. Ich werde es definitiv ausprobieren, wann weiß ich allerdings noch nicht genau =)

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Ein gutes Buch nimmt mich einfach mit. Es gibt mir Emotionen und Gefühle und katapultiert mich genau in die Handlung des Buches. Wenn ich mich fühle, als wäre ich ein Teil davon, hat ein Buch alles, was es braucht.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Glaubt an euch! Seid mutig! Nur wer für sein Ziel kämpft und dabei immer fest daran glaubt, es irgendwann schaffen zu können, wird es auch tatsächlich schaffen. Versteckt euch nicht, nur weil ihr glaubt, nicht gut genug zu sein. Der Rest ergibt sich dann von ganz allein.

Planen oder drauf los schreiben?
Ich brauche meinen Plan, ansonsten »verlaufe« ich mich, zumindest bei großen Romanen. Früher, als ich noch nicht veröffentlicht habe, habe ich nie geplant und dementsprechend wirr waren die Geschichten manchmal. Mittlerweile schreibe ich nur noch selten nach Gefühl, versuche es aber gerade aktuell bei einem kleinen Projekt wieder. Ich denke, manchmal fehlt mir die »Freiheit« beim Schreiben, wie damals bei meinen Fanfictions.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Im Grunde gibt es keine Fehler (wenn ich das dreiste Abschreiben von anderen mal außer Acht lasse). Wenn es um das Schreiben selbst geht, sprich Rechtschreibung, Logik und Co ist niemand fehlerfrei. Solche Fehler dürfen passieren und nur daran kann man lernen.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Meine Familie stand schon immer hinter mir und das tun sie noch. Es ist wichtig diesen Halt zu haben, vor allem wenn es einem Mal nicht so leicht von der Hand geht.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Mit Devon aus meinem Roman „Alles steht in Flammen“. Nicht unbedingt, weil ich Angst vor seiner gewalttätigen Ader habe, sondern weil ich nicht dafür garantieren könnte, was ich im Gegenzug mit ihm mache. Gibt es im Wasser um die Insel Piranhas? „diabolisch grins*

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ich wäre gern eine Mischung aus allen Charakteren, vielleicht bin ich das auch schon. Denn natürlich steckt in jedem Charakter auch ein Teil von mir. Ich liebe Annas Lebensmut, Julies Wesenszüge, ich bewundere Neles Kampfkraft und Sues Tollpatschigkeit. Lexi ist einfach zauberhaft und Rosie ist stark und trotzdem verletzlich. Ich mag Sunny, weil sie strahlt wie die Sinne und Mia, weil sie jedem helfen will. Und so, wie ich alle bisherigen Protas liebe, werde ich auch die zukünftigen lieben und ihnen einen Teil meiner Persönlichkeit mitgeben.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Ich liebe Einhörner. *schmunzel*

Vielen lieben Dank Sabrina für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

zfpzlmcyxwb

 

12 Kommentare zu „Sabrina Heilmann im Interview

  1. Einfach geniales Interview und da ich die Autorin schon auf Facebook entdeckt habe würde ich wahnsinnig gern etwas von ihr lesen.
    Vielen lieben Dank für die Chance auf so einen tollen Gewinn 😊
    Lieben Gruß Tina Jacobsen

    Gefällt mir

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