Robin Lang

20171009_135628Adventskalendertürchen Nummer 24

Name: Robin Lang

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Andere Seiten: www.lovelybooks.de/autor/Robin-Land/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
NUMA – Die Rettung (den ersten Band meiner Romantasy-Reihe) (Amazon)

weihlinie

Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Spontan, lustig, (zu?) ehrlich, offen, Rotweinliebhaber

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
NUMA sind eine etwas andere Art der Gestaltwandler, ganz ohne zerrissene Klamotten und nackten Zurückverwandelten. Sie leben mitten unter uns und meine Protagonistin Jo landet bei einem Besuch bei ihren amerikanischen Verwandten mitten in einem Kampf, der nicht ihr eigener ist und doch persönlicher wird als alles, was sie bisher hatte.

received_459504094450743Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Ganz unterschiedlich, manchmal blitzen sie einfach so in meinem Kopf auf, manchmal muss ich um sie kämpfen.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Ich spiele mit dem Plot so lange in meinem Kopf herum, bis ich der Überzeugung bin, dass ich die Geschichte selber gerne lesen würde.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Meine Leser meinen immer, dass meine Protas so wunderbar ehrlich und lebensnah wären und man sich mit ihnen am liebsten zum Kaffee trinken treffen würde – vielleicht das?

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Ich versuche mich in die Gedankenwelt meiner Protas hineinzuversetzen und wenn ich dann selber mit den Tränen kämpfen muss, dann weiß ich, dass es funktionieren könnte. Letztendlich müssen das aber die Leser entscheiden.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ich denke, das kommt mit jeder geschriebenen Zeile. Genauso wie jeder eine eigene Art zu reden hat, allerdings entwickelt man sich immer weiter und ändert seinen Stil, das merke ich z. B. wenn ich mein erstes Buch mit meinem Letzten vergleiche, dazwischen liegen Welten!

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Das hängt sehr von meinem Leben ab, mal nur Wochen, mal Monate, die meiste Arbeit besteht hinterher in Lektorat, Korrektorat, Überarbeitung, Coverfindung …

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Ehrlich? Weil ich es kann und weil ich es will! Ich habe mir schon mein Leben lang Geschichten ausgedacht und irgendwann (es gab ein paar „Auslöser“ wie das Lied „7 Years old“ oder den „eines Tages Baby“-PoetrySlam Beitrag von Julia Engelmann) habe ich sie einfach mal aufgeschrieben – und war mehr als erstaunt, dass sie gelesen und gekauft wurden.

20171009_135702Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Es ist für mich im Moment nur ein Hobby, das ich gerne weiter ausbauen würde. Aber ich liebe es einfach, meine Geschichten aufzuschreiben und den Lesern ein paar schöne, lustige, unterhaltsame Stunden zu bereiten.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Ich treibe mich ein bisschen auf Facebook rum, das war’s dann aber auch.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Wie oben schon gesagt – es gibt einige Auslöser, u.a. auch Gespräche auf Lesungen mit Melanie Hinz oder Poppy J. Anderson. Als Teenie habe ich Gedichte geschrieben, später die ersten Kurzgeschichten – im Grunde schon immer.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Nein, ich bin sonst völlig unkreativ. Früher ging meine Freizeit fürs Lesen und Rezischreiben, für kleine „Aufträge“ von amerikanischen Autorinnen … drauf, heute ist es das Schreiben.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
ALLE 😉

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
GAR NICHT. Meist schreibe ich im Wohnzimmer am Esstisch, bei Musik, Tee, Kaffee und Musik.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Eigentlich nicht, ich schreibe, wo Platz ist.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn der Fernseher läuft oder meine Kinder Hilfe brauchen … oder schlecht drauf sind.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Wenn ich mit einem Buch nicht weiterkomme oder mich ein Kommentar runter zieht, dann verliere ich mich in einer neuen Kurzgeschichte, die ich auf Facebook öffentlich zur Diskussion stelle – meist reichen mir die Kommis, um mir zu zeigen, dass „alles wieder gut wird“.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Keine Ahnung – ich habe drei Kinder, Mann, Haus, Haushalt, eine 2/3 Stelle … und irgendwann zwischen Einkauf und liegenbleibender Bügelwäsche Zeit für ein paar Stunden für meine aktuellen Projekte.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine Szene gut beendet habe.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Meist fange ich was Neues an und komme dann später auf das andere zurück – oder ich schreibe einfach mal wochenlang nichts.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Prints meistens nur auf Lesungen (ich mag es, Wohnzimmerlesungen zu halten – wer also Lust, Zeit und Platz hat??), ansonsten verkaufe ich die eBooks über alle Plattformen und bei skoobe.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Im Grunde mache ich „zu wenig“ Werbung, dafür nervt mich die Dauerwerbung anderer Autoren zu viel. Man findet mich bei FanZauber – ansonsten starte ich bei neuen Projekten schon mal Werberunden auf Facebook in Form von Reziexemplaren, Leserunden …

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Ehrliche Feedbacks, Rezis und viele gute Gespräche auf Facebook. 😉

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
DELETE!

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Ich bin breit aufgestellt, angefangen hat alles mit Liebesromanen, allerdings schon mit einen kleinen Krimi-Thriller-Einschlag, dann Romantasy, Gay, Romance (wobei das für mich auch „nur“ Liebesromane sind …) und in meinem Kopf entwickelt sich gerade eine High Fantasy Idee, die aber noch Reifungszeit braucht!

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Ich mag kein Horror, davon bekomme ich Alpträume! Und Thriller, in denen es um Kinder geht, geht gar nicht. Ich hasse Cliffhanger jeder Art und kann nicht ohne Happy End!

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Im Moment ganz klar im Gay Romance Bereich, sowie Fantasy! Und um ehrlich zu sein habe ich seit Jahren kaum mehr ein deutsches Buch gelesen – ich bin fast nur im englisch sprachigen Raum unterwegs. Einerseits ist das Gehirnjogging für mich und andererseits werden so viele (in meinem Augen gute) Geschichten nicht übersetzt!

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Es muss mich fesseln, aber das Drama darf nicht so groß sein, dass ich „Angst“ habe, weiterzulesen.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Schreiben, Testleser suchen, Ratschläge annehmen, weitermachen!

Planen oder drauf los schreiben?
Ich schreib planlos und es ist auch schon vorgekommen, dass mich Testleser dann auf richtige Klöpse hingewiesen haben, z.B. wechseln meine Protas schon mal den Beruf, die Haarfarbe oder das Alter, weil ich’s nicht mehr genau im Kopf hatte!

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Man darf Kritik nie persönlich nehmen. Gerade im anonymen Internet sagen Leute schnell Dinge, die sie einem nie ins Gesicht sagen würden (ging mir zuletzt bei einer Coverdiskussion so). Da muss man drüber stehen!

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Mein Mann hat es zuerst belächelt, aber spätestens als NUMA vom Verlag zum Buch des Monats wurde, sieht er es anders und lässt mich machen. Meine Tochter findet es cool, aber auch komisch und seltsam, gerade, wenn ich Fanpost bekomme, für sie bin ich nur Mama und das ist auch gut so. Sie hat alle Geschichten gelesen. Mein ältester Sohn findet es toll, bittet aber um Verständnis, wenn er es nicht liest, denn es ist „zu viel Liiiiiiiebe“ drin. Mein Jüngster weiß zwar, dass ich Bücher schreibe und verkaufe – aber sieht mich nicht als Autorin. Der Rest schwankt zwischen Neugier, Interesse, Begeisterung und „nettes Hobby“.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Christian Grey und Gideon Cross und wie sie alle heißen – ich hasse diese Möchtegern BDSM Bücher und finde die Charaktere nur nervig!

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ich bewundere Lucca – sie sitzt im Rollstuhl und hat ihr Leben so toll in den Griff bekommen, sie hat einen wundervollen Freund, der Tätowierer ist, einen großen Freundeskreis und eine lustige „Wunschfamilie“.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Vielen lieben Dank für eure Zeit und deine tollen Fragen. Wer mag, kann mich gerne auf Facebook besuchen, anfragen, stalken …

Vielen lieben Dank Robin für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2018 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

weihlinie