Rikki Lamur im Interview

13419007_848842098549801_3339519239413168364_nAdventskalendertürchen Nummer 12

Name: Rikki Lamur

Homepage:

Facebook-Seite:  www.facebook.com/rikkilamur

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Da ich mein Buch erst nächstes Jahr veröffentliche, stelle ich Dir Eins meiner Lieblingsbücher zur Verfügung. Visitenkarten habe ich und lege sie bei 😀

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Redegewandt, ehrgeizig, zielstrebig, wissbegierig, fantasievoll

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Ich stelle euch eines meiner absoluten Lieblingsbücher zur Verfügung, nämlich „Zeit im Wind“ von Nicolas Sparks, weil ich finde, dass es eine absolut magische Geschichte ist. Es geht um einen beliebten High School Schüler, der sich in Jamie, die Tochter eines Pfarrers verliebt. Doch schon bald muss er herausfinden, dass Jamie ein lang gehütetes Geheimnis hat.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Das ist ganz unterschiedlich. In alltäglichen Situationen würde ich sagen, wenn man nicht gerade an die Geschichte denkt. Bei meiner Trilogie, die ich ja jetzt beendet habe, hatte ich zuerst nur die Idee eine Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn niederzuschreiben. Dazu kam dann die Magie der drei Blumen und daraus hat sich dann eine Geschichte entwickelt.Das geht ganz schnell. 😀 Meist ist es nur ein Gedanke, der das Ganze ins Rollen bringt.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Durch einen regelmäßigen Austausch mit meinen Autorenkollegen und Kolleginnen, durch fachspezifische Artikel und die eigene Erfahrung.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Authentische Charaktere. Eine Handlung, die man nicht vorhersehen kann, überraschende Wendungen, tiefgehende Charakterzüge, nachvollziehbare Handlungen, Gefühle und Gedanken. Der Leser muss mitfühlen und mitfiebern.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Durch bildhaftes Schreiben, packende Szenen und Einfühlungsvermögen des Lesers.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Über die Jahre hinweg. Viel Lesen und vor allem viel Schreiben, dann entwickelt sich der persönliche Schreibstil ganz von allein.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Das ist schwer zu sagen. Ich habe ja schon gesagt, dass ich nicht jemand bin, der sich hinsetzen kann und dann einfach alles runterschreibt. Ich ringe eher mit den Sätzen und ich bin ganz schlecht im Plotten. Meist mache ich das nur ganz grob und lass mich dann vom jeweiligen Kapitel inspirieren.

Für meine Trilogie (Kalandrias Legende: Friedenswächter, Todesbote, Hoffnungsträger) habe ich etwas mehr als 2,5 Jahre geschrieben.

Davor habe ich eine Geschichte über ein Mädchen geschrieben mit dem Titel „Darias Weg des Schicksals“, das als Tänzerin auf der Straße lebte und dafür habe ich ungefähr 1 Jahr und ein paar Monate gebraucht.

Mein allererstes Buch mit dem Titel „Ambato, der weiße Wolf“ habe ich in den Sommerferien geschrieben und das hat ein Jahr und drei Monate gebraucht. Beide letzteren Geschichten bräuchten aber noch eine Überarbeitung. 😀

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Angefangen habe ich damit, um meine Fantasie irgendwo festzuhalten und weil ich gemerkt habe, dass mein Umfeld meine Geschichten mögen.

Außerdem möchte ich, wie sicher so viele, etwas in der Welt zurücklassen, wenn ich nicht mehr da bin. Etwas, woran man sich an mich erinnert und das Freude bereitet.

Ich würde mir wünschen, dass die Leute meine Bücher gerne bei sich im Regal stehen haben und sie glücklich machen und faszinieren können.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Die Unabhängigkeit und Freiheit der eigenen Gedanken. Etwas erschaffen können, was Andere begeistern kann und die Möglichkeit etwas in der Welt zu hinterlassen.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Jap. Schreibnacht, Authorwing, Wing on Write, Word Wor, Autoren Marketing Workshop und Weltenzauber.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Zusammenhängende Geschichten habe ich – wie wir alle – zunächst in Aufsätzen in der Grundschule geschrieben. Irgendwann nach dem Eintritt in die weiterführende Schule habe ich dann angefangen, die Enden von Filmen, die mir nicht gefielen, umzuschreiben. Irgendwann wollte ich dann nicht nur meine Lieblingscharaktere vorm Sterben retten oder die große Liebe finden lassen, sondern sie auch selber erschaffen. Deswegen habe ich Weihnachten 2010 mein erstes Buch angefangen und knapp 15 Monate später mit etwa 400 Seiten fertiggestellt. Kein Meisterwerk, aber ein guter Anfang. Danach habe ich im Unterricht oft Kurzgeschichten geschrieben und seitdem mit dem Schreiben nicht mehr aufgehört.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
In meinem Beruf oder ein eigenes Cafe eröffnen, wenn ich das Geld hätte.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Das Internet und Fachbücher.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Ich habe keinen Schreibtisch und ich schreibe auch nicht am Tisch.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
In der Badewanne mit ganz viel Schaum und auf dem Sofa.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
In Situationen wo es mir persönlich nicht gut geht.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Nicht gut.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Das ist schwer zu sagen ohne sich einem Klischee zu bedienen. 😀 Aber ich weiß, dass es eine Menge Arbeit ist ein Buch zu schreiben.

Schön wären Tage ohne Stress und Hektik. Gemütlich mit der Sonne aufstehen und sich von den ersten Strahlen, die die Erde berühren inspirieren lassen. Ein leckeres Frühstück und sich dann zum Schreiben hinsetzen. Dann seinen Gedanken einfach freien Lauf lassen. Planen, plotten, strukturieren und dann anfangen die Geschichte niederzuschreiben. Jeden Tag ein Stückchen mehr.

Am Ende das Buch korrigieren, Coverdesigner suchen, das Manuskript an die Lektorin übergeben und ganz viel Werbung machen. Nervös warten bis man das eigene Buch endlich in den Händen halten kann … Schön wären noch vereinzelte Lesungen, Buchsignierungen und solche Dinge.

Aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung von einem Arbeitsalltag eines Schriftstellers. 😀

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich eine Szene beendet oder mein Tagesziel erreicht habe.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Grundsätzlich gibt es keine Schreibblockaden, man muss sich einfach nur durchbeißen.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Selbstverleger.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Noch habe ich ja keine Werke. Aber aktuell bin ich dabei mir eine Webseite anzulegen, die ich in Kürze vorhabe Online zu stellen. Zudem habe ich eine Autorenseite auf Facebook, in der ich immer mal wieder einen Einblick in meinen Schreiballtag oder in meine Bücher und Planungen geben kann. Das macht mir sehr viel Spaß und so können mir potenzielle Leser (hoffentlich) auch auf meinem Weg begleiten.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Begeisterung für meine Bücher, Gefühle beim Lesen meiner Bücher und Loyalität.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Ich habe mir erst ein neues Laptop gekauft. 😀 Also gar keine. Selbst die Löschtaste nicht, denn ich überlege erst sehr lange bevor ich etwas niederschrieb. Außerdem schreibe ich momentan lieber mit Kugelschreiber und Papier.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
High Fantasy.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Krimi, Thriller, Erotik, Dark Fantasy.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Fantasy und Romane.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Ein Buch muss fesselnd und lebhaft sein und es muss mich als Leser berühren. Ich muss mitfiebern, mitzittern, mitweinen, mitfreuen – solche Dinge. Wenn man sich alles bildhaft vorstellen kann, wenn es zu einem Film im eigenen Kopf wird, wenn die Charaktere mich als Leser ansprechen und ich beginne eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Und ein gutes Buch beschäftigt mich immer noch, wenn ich es schon längst aus der Hand gelegt habe.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Haltet an eurem Traum fest, arbeitet hart für die Verwirklichung, glaubt an euch und vor allem bleibt immer ihr selbst.

Planen oder drauf los schreiben?
Drauf los schreiben.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Keinen Plot haben und sich auf ein Enddatum fixieren.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Edward Cullen, Gollum, Snape, Umbridge, Bellatrix, Voldemort … joa 😀

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Jap, die Indianerkriegerin Takira aus „Ambato, der weiße Wolf“ oder der Taira, die Elbenprinzessin oder eine der Delima (Hüter) aus meiner Trilogie „Friedenswächter, Todesbote, Hoffnungsträger“.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Ich kann es kaum erwarten bis ihr Band 1 meiner Trilogie in den Händen halten werdet und freue mich schon sehr drauf. Zudem bin ich mega gespannt wie ihr darauf reagieren werdet, wo meine Bücher als erstes zu finden sind und wie sie euch gefallen.

Wie immer findet ihr die wichtigsten Information über mich und meine Projekte auf meiner Facebookseite.

Vielen lieben Dank Rikki für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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10 Kommentare zu „Rikki Lamur im Interview

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