Plötzlich Banshee

20170106_190246Die Autorin: Nina MacKay
Die Übersetzer/in:
Originaltitel:
Deutscher Reihentitel:
Deutscher Titel: Plötzlich Banshee
Band: 1/1
Deutsche Erstausgabe: 01. September 2016
Verlag: ivı
Genre: Roman
ISBN: 978-3-4927-0393-2

Klappentext:
„Mein Name ist Alana McClary und wahrscheinlich bringe ich Unglück.“

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Mit dieser Fähigkeit versucht Alana Leben zu retten – und gerät dabei immer wieder selbst in den größten Schlamassel. Denn Banshees ziehen das Pech an wie ein Magnet. Als man sie versehentlich mit mysteriösen Morden in der Stadt in Verbindung bringt, versucht Alana, den Täter selbst zu finden. Auch wenn das heißt, dass sie mit einem äußerst unverschämten Police Detective zusammenarbeiten muss, der obendrein ziemlich gut aussieht …

 

Rezension:
„Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay ist ein Einzelband, ein Roman.

Sehr lange habe ich hinter diesem Buch hergefiebert und immer wieder gehofft, dass ich es mal bei einem Gewinnspiel auf Facebook ergattern könnte. Ich mag mich gar nicht beschweren, denn ich habe letztes Jahr wirklich viel Glück bei Büchergewinnspielen gehabt. Doch da dieses Buch halt nicht dabei war, habe ich es mir einfach selbst geschenkt. Aufmerksam, auf die Geschichte, wurde ich letztes Jahr bei Facebook. Das Cover hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und die durchweg positiven Feedbacks anderer Leser ließen mich nun nicht mehr los. Ich musste diesen Roman unbedingt lesen. *grins*

Die Sprache und Wortwahl ist angenehm leicht gehalten. Und auch wenn sich das Thema um eine irische Mythologie handelt, so ist wirklich absolut alles sehr verständlich geschrieben. Ich hatte nicht ein einziges Mal Fragezeichen im Kopf. Nina MacKay weiß auf jeden Fall, wie man den Spannungsbogen einer Geschichte aufrechterhält, die Leser fesselt und nebenbei noch eine süße Liebesgeschichte mit viel Witz und noch lustigeren Pannen einbaut. Ich habe nicht nur einmal herzlich gelacht.

Das Thema, wie oben bereits im Klappentext erwähnt, dreht sich um irische Mythen. Feen und Elfen sind nach dieser Geschichte gefallene Engel, welche unter den Menschen leben und sich dabei bedeckt halten. Kein Mensch darf je die Existenz dieser Wesen erfahren, das ist das oberste Gebot. Und doch wird es bei dieser Mordserie immer schwieriger für Alana genau das zu verbergen. Und als dann auch noch ihr bester Freund in Lebensgefahr schwebt, muss Alana schleunigst handeln.

Der Schreibstil von Nina MacKay ist schön leicht. Ihre Ideen ihre Leser in den Bann zu ziehen sind einfach super. Sie schreibt mit viel Gefühl und vor allem ist die Geschichte absolut in sich stimmig.

Die Protagonisten:
Alana McClary: Banshee … nein, das wollte Alana sich nicht eingestehen, sie war keine Todesfee. Alana ist ein Mädchen, was wirklich in jedes Unglück hineinläuft, für den Leser ist dies sehr amüsant, für sie selbst ein riesen großes nerviges Problem. Aber das wäre es wahrscheinlich für jeden von uns. Alana wohnt zusammen mit ihrem besten Freund Clay O’Connor in einer kleinen Wohnung in der Kleinstadt Los Verdes. Ihr Geld verdient sie als Privatdetektivin.
Dylan Shane: Er ist der attraktive Detektive, von dem oben im Klappentext gesprochen wird. Für Alana ist er die reinste Nervensäge und super arrogant noch obendrein. Er macht einen sehr abgeklärten und strengen Eindruck auf seine Mitmenschen. Doch hat nicht jeder irgendwo einen weichen Kern? Dylan merkt schnell, dass Alana ihm etwas Wichtiges verheimlicht, dadurch traut er ihr nicht über den Weg, was die gemeinsame Arbeit sehr erschwert.

 

Fazit:
Eine spannende Geschichte mit Gefühl, Humor, enger Freundschaft und vielen offenen Fragen, die der Leser mit Alana und Dylan lösen möchte. Und versprochen, es bleiben keine Fragen offen! Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!

Bewertung: *****

 

Die Autorin:
Nina MacKay, geboren in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketingmanagerin, wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet. Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

Nina MacKay auf Facebook

 

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