Das Verhalten der Meerschweinchen

 

Wer seinem Meerschweinchen ein artgerechtes Zuhause ermöglichen möchte, muss sich mit dem Verhalten der Tiere beschäftigen, um dieses verstehen zu können. Wichtig ist dabei nicht nur die Kommunikation der Tiere untereinander, sondern auch die verschiedenen Signallaute und ihre Bedeutung. Meerschweinchen kommunizieren untereinander per Körpersprache und ihren Lauten und teilen den anderen Schweinchen somit mit, was sie wollen. Für uns Menschen sollten ihre Botschaften leicht verständlich sein, denn auf vielen Seiten im Netz oder diversen Tierbüchern finden wir die „Meerschweinchensprache“ erklärt. Es ist also keine schwere Sache, sich diese anzueignen, um sein geliebtes Tier verstehen zu können. Ein paar Laute und Körpersprachen möchte auch ich euch auf dieser Seite näher bringen, denn dieses Thema ist für jeden Meerschweinchenhalter sehr wichtig! Außerdem solltet ihr eure Lieblinge viel beobachten, damit ihr die Laute auch gut auseinanderhalten könnt. *zwinker*

Hüpfen – Das Hüpfen kann man vor allem bei jungen Meerschweinchen beobachten. Sie springen dabei wie spielende Kinder aus dem Stand heraus in die Luft. Dieses Verhalten, die Spielfreude, steckt dann auch sehr gerne andere Meerschweinchenkollegen an. Es ist toll die Schweinchen so ausgelassen zu beobachten.

Fiepen – Das Fiepen ist ein hoher lang gezogener leiser Ton, welcher Mitleid erweckt. Vor allem Meerschweinchenkinder fiepen, wenn sie sich nicht wohlfühlen und alleine sind. Diesen Laut kann man eigentlich mit keinem anderen Meerschweinchenton verwechseln.

Treteln – Das Treteln zeigt sich meistens in Kombination mit einer Drohgebärde. Hierbei belastet das Meerschweinchen die Vorderbeine stärker und hebt die Hinterbeine abwechselnd hoch. Somit fängt das Hinterteil an schaukelnde Bewegungen auszuführen. Oft zeigen rangniedrigere Tiere diese Verhaltensweise.

Purren – Das Purren ist für mich sehr faszinierend, da dieser Laut, welcher ein tiefer Laut mit Trillern ist, von den Männchen für die Balz, aber auch die Drohung verwendet wird. Hier stellt sich mir dann doch die Frage, woher weiß das Weibchen, das sie umworben und nicht gleich in einen Kampf verwickelt wird. *lach*

Rumba – Meerschweinchen Männchen umschreiten mit tänzelnden Bewegungen das Weibchen im Zeitlupentempo. Dabei nähert es sich langsam dem Weibchen an und macht ihr somit den Hof. Rumba dieses Verhalten, weil das Männchen sein Körpergewicht immer wieder von einem Bein auf das andere Bein verlagert. Somit entstehen tänzelnde Bewegungen. Neben dieser Körpersprache kommt hier dann noch das Purren als Laut dazu.

Quieken – Jeder kennt ihn, den Bettellaut der kleinen Schweinchen. Das Quieken ist ein langer, durchdringender Pfeifton, mit welchen das Tierchen seinen Hunger kundtut. Ein Hilferuf der besonderen Art, welcher von einem Meerschweinchenhalter nur schwer zu überhören ist.

Harnspritzen – Diese Methode wenden Weibchen an, wenn ihnen das Männchen zu aufdringlich wird. Weibchen können ihren Harn bis zu 30cm weit spritzen. Wenn ich mir so vorstelle, dass wir Menschen das auch mal testen könnten … *lach* Ne, besser nicht. *grins* Aber die Meerschweinchendamen haben mit diesem Verhalten Erfolg.

Quietschen – Wenn Meerschweinchen Angst oder Schmerzen haben, quietschen sie. Das Quietschen hört sich wie ein lang gezogener Schrei an.

Gähnen – Das Gähnen ist bei den Schweinchen nicht immer ein Zeichen von Müdigkeit. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Tieren ist das Gähnen eine Unterlegenheitsgeste. Dies bedeutet, dass der Verlierer den Kampf aufgeben möchte.

Männchen – Das Männchen machen ist bei Meerschweinchen, wie bei vielen anderen Tieren, eine Möglichkeit sich einen besseren Überblick über die Umgebung und das Geschehen verschaffen zu können. Dabei stellen sich die Tierchen auf ihre Hinterbeine.

Wenn sich zwei Meerschweinchen, die sich kennen, begegnen, schnuppern sie den Partner trotzdem einmal gründlich ab. Die Tiere gehen damit zu 100 % sicher, dass es wirklich ein Tier aus der eigenen Familie ist. Außerdem weiß man heute, dass Meerschweinchen Stress viel besser verpacken, wenn sie mit Artgenossen zusammenleben. Meerschweinchen sind zusammen stark! Doch davon erzähle ich euch auf einer weiteren Seite zum Thema „Meerschweinchen brauchen Artgenossen“!

Die Herkunft der Meerschweinchen

Wer bei Meerschweinchen an langweilige Tiere denkt, ist schiefgewickelt. Ich kann euch sagen, Meerschweinchen sind alles andere als langweilig! Unsere Schweinchen sind sehr neugierig und lernfähig, wenn man ihnen Anregungen bietet. Doch dazu werde ich euch auf den folgenden Seiten Genaueres erzählen. Sehr spannend finde ich auch die verschiedenen Verhaltensweisen der kleinen Nager. *love* Doch kommen wir erst einmal zu dem Thema „Herkunft“. Denn wer sich die kleinen Schützlinge hält, sollte sich, meines Erachtens, auch Hintergrundwissen aneignen.

Vor ca. 4.000 Jahren haben bereits die Indianer die kleinen Nager vom Wildtier zum Haustier gemacht. Dies nennt man auch Domestizierung, zu lateinisch domesticus „häuslich“. Die Domestizierung ist ein innerartlicher Veränderungsprozess von Wildtieren, bei dem diese durch den Menschen über Generationen hinweg von der Wildform genetisch isoliert werden. Damit gehören die Meerschweinchen zu den ältesten Haustieren Südamerikas.

Bei den Indios sind unsere knubbeligen Schweinchen heute wie damals ein Leibgericht. Auf jedem noch so kleinen Dorfmarkt werden sie angeboten. Ich stelle es mir so ein bisschen wie auf den berühmten Fischmärkten vor. Jeder Händler macht lautstark auf seine Schweinchen aufmerksam. Der Preis entscheidet sich dabei je nach Gewicht und Qualität des Fleisches. Ja, auch ich als Meerschweinchenliebhaber mag überhaupt nicht drüber nachdenken, dass in einigen Ländern das kleine putzige Tierchen eine Lieblingsspeise ist.

Durch uns Menschen hat sich bei den kleinen Nagern im Laufe der Jahre nicht nur ihr Lebensraum von wild lebend nach häuslich verändert, sondern das ganze Aussehen! Das Wildmeerschweinchen, in der Fachsprache auch Cavea aprea genannt, der Urahne unserer kleinen Fellknäule, lebt allerdings weiterhin. Das hat man ja nicht bei allen Vorfahren der uns bekannten Tierarten. Leider sind viele auch schon ausgestorben. Doch das Wildmeerschweinchen konnte sich behaupten und lebt heute in den gemäßigten Zonen Südamerikas. Das Wildmeerschweinchen kann man sich wie folgt vorstellen, es ist schlanker, kleiner und dunkelbraun (einfarbig) gefärbt. Wer gerne ein Foto des Urahnen sehen mag, kann einfach mal hier über die Googlesuche schauen. Die Fellfarbe „dunkelbraun“ ist für das wild lebende Meerschweinchen neben seiner Schnelligkeit überlebenswichtig. Nur durch die gute Tarnung und das schnelle Abhauen kann sich das Schweinchen in der rauen Natur sein Überleben sichern. Noch dazu bewegt sich der kleine Nager in der freien Natur im Schutz der Dämmerung.

Genau wie unsere Hausmeerschweinchen lebt das wilde Exemplar in sogenannten Kolonien (Gruppen), bei denen meistens ein Männchen das Sagen hat. Ein Männchen bestimmt dabei immer gleich über mehrere Weibchen. Oft kann man auch lesen, dass die Wildmeerschweinchen kräftiger zubeißen können, falls sie bedroht werden, als unsere Hausschweinchen. Ich persönlich kann da nicht den Vergleich ziehen, da ich noch nie einem Wildmeerschweinchen begegnet bin. Doch was ich sagen kann, ist, dass auch unsere Hausschweinchen einen festen Biss haben können.

Bleibt allerdings auch noch die Frage zu klären, wie die Tierchen von Südamerika nach Europa gelangt sind. Wie bei den meisten Tierarten aus fremden Ländern gelangten auch die Meerschweinchen durch, hier spanische, Eroberer im 16. Jahrhundert nach Europa. Ob sie während der Überfahrt als Nahrungsmittel dienen sollten oder ob die Eroberer sie auch schon einfach nur als niedliche Haustiere mitbrachten, ist ungewissen. Klar ist nur, dass in Europa die Meerschweinchen nicht als Nahrungsmittel dienten. Hier bei uns haben sie sich wirklich durch ihre friedliche Art, ihre leichte Zähmbarkeit, die Kontaktfreudigkeit zu Menschen, ihr tolles Wesen und ihr Aussehen einen Platz in unseren Herzen geschaffen. Das Meerschweinchen ist zu einem sehr beliebten Nagetier geworden! Viele mögen die Kleinen auch, weil die Haltung so einfach erscheint, doch da möchte ich auch noch mal ganz klar sagen, informiert Euch erst! Die kleinen Nager sitzen noch zu oft in engen Käfigen, ohne Ansprache oder Beschäftigung. Für mich ist das ein Dahinvegetieren. Ganz grausam! Meerschweinchen brauchen Platz zum Rennen, toben und Blödsinn machen und vieles mehr … Doch auch dazu schreibe ich Euch etwas auf den nächsten Seiten.

Buchvorstellung: Wächter. Triff deine Wahl!

Guten Morgen ihr Lieben,

wie gerade versprochen, habe ich heute noch eine Buchvorstellung für Euch. *freu* Da ja der Februar bei mir im Zeichen der Wächter-Trilogie geschrieben von Jessica Stephens steht, wird es nach jeder Rezension ein kurzes Interview mit der Autorin geben. Dafür dürft Ihr mir sehr gerne weiterhin Fragen per PN oder Email an Seitenglanz senden, welche ich dann versuche mit einzubauen. *zwinker* Aber kommen wir nun zur Buchvorstellung …


 

Die Autorin: Jessica Stephens
Titel: Wächter. Triff deine Wahl!
Band: 2/3
Erstausgabe: 02. Juni 2017
Verlag: Independently published
Genre: Jugendbuch, Fantasy
ISBN: 978-1-5210-2856-8
Preis: 10,99 €

Klappentext:
Wenn diese eine Entscheidung alles verändert, welche Wahl triffst du?

Zu verstehen und zu akzeptieren was sie nun ist – eine Rein-Wächterin – fällt Melody die ersten Wochen nicht leicht. Für ihre Familie existiert sie nicht und ihr leiblicher Vater ist für sie ein Unbekannter. Doch dann verändert sich mit dem Aufdecken ihrer Herkunft noch viel mehr, als alle geahnt hatten. Plötzlich geschehen ungewöhnliche Dinge und ihre Freunde scheinen mehr zu wissen, als sie ihr erzählen wollen. Während Melody versucht die Geheimnisse zu lüften, wird sie unvorbereitet in einen Sog aus Ereignissen gezogen und muss sich letztendlich entscheiden, wo sie wirklich hingehört – selbst wenn das bedeutet den einzigen Menschen zu verlieren, welchen sie über alles liebt.


 

Wächter. Triff deine Wahl! von Jessica Stephens findet Ihr bei Amazon.de unter:


 

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und habt noch einen schönen Samstag.
Lieben Gruß, Eure Rebi

Wächter. Wahre Liebe ohne Chance?

Die Autorin: Jessica Stephens
Der/Die Übersetzer/in:
Originaltitel:
Deutscher Reihentitel: Wächter
Deutscher Titel: Wahre Liebe ohne Chance?
Band: 1/3
Deutsche Erstausgabe: 06. März 2017
Verlag: Independently published
Genre: Jugendbuch, Fantasy
ISBN: 978-1-5205-5643-7

Klappentext:
Es gibt nur eine Regel! Schaffst du es, diese einzuhalten?

Seit Melodys einundzwanzigsten Geburtstag sind gerade einmal ein paar Tage vergangen, als sich mit einem mysteriösen Brief ihre Lebensplanung schlagartig verändert. Da sie durch die Abstammung ihrer Mutter das Wächter-Gen geerbt hat, eröffnet sich für sie eine unbekannte magische Welt. Aber in dieser Welt der Wächter und Hüter gibt es eine unumstößliche Regel „Liebesbeziehungen sind verboten.“ Zu Beginn scheint diese Regel für Melody unwichtig, bis sie auf den charmanten Ethan Collister trifft, welcher ihre Welt auf den Kopf stellt.

Mehr zur diesem Buch findet ihr auf meiner Homepage unter Rezensionen: Stephens, Jessica – Wächter. Wahre Liebe ohne Chance?! Außerdem könnt ihr dort auch nachlesen, wie mir dieses Buch gefallen hat, was ich eventuell besonders fand usw.

Gleich habe ich noch das kurze Interview und eine neue Buchvorstellung für Euch. *grins* Ja, heute bin ich sehr fleißig hier. *zwinker* Ich wünsche Euch einen schönen Samstag.

Liebe Grüße, Eure Rebi 

Gastrezension: Bluthund von Julia Lalena Stöcken

Guten Morgen ihr Lieben,
heute habe ich eine ganz tolle Gastrezension von der lieben Christina für Euch. Sie hat das Buch Bluthund von Julia Lalena Stöcken für Euch gelesen und rezensiert. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieser Rezension und ich möchte ein ganz liebes Dankeschön an Christina aussprechen!

Nun geht aber schnell lesen … es lohnt sich seeeeehr! *love*Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende … feiert ihr gerade auch Karneval? *grins* Bei uns geht in den Nachbarstädten die Lutzi ab. *lach*

Bis später, Eure Rebi


Gastrezension von Christina:

Autorin: Julia Lalena Stöcken
Verlag: Eisermann Verlag
Genre: Historischer Roman
Reihentitel: Hlew-Reihe
Band: 1/2
ISBN: 978-3-946172-58-1

Klappentext:
„Eine Entscheidung, die nur den Tod hervorbringen wird.“
Sussex im Jahr 811: Die junge Cynuise soll dem Herrn von Hlew versprochen werden, doch am Tag ihrer Verlobung erfährt sie, dass ihr totgeglaubter Bruder Cuthwulf noch am Leben ist. Er braucht dringend ihre Hilfe, denn er hat einen dänischen Plünderer gefangen und seine Schwester spricht die Sprache der Nordmänner. Cynuise trifft eine folgenschwere Entscheidung und verlässt noch in der selben Nacht das Gut ihres Vaters, um sich auf den Weg zu Cuthwulf zu machen. Sie ahnt nicht, dass ihr Verlobter ihr bereits dicht auf den Fersen ist. Und er ist nicht der Einzige, der ein Interesse an Cynuise ist.

Rezension:
Bluthund ist Teil 1 der Hlew-Reihe. Es ist ein historischer Roman, der eine Geschichte aus der Zeit des Mittelalters erzählt.
Anfang des Jahres fragte mich Rebi, ob ich dieses Buch lesen möchte, da die Autorin Julia Lalena Stöcken noch ein Exemplar hatte. Und da Rebi weiß, dass ich sehr gerne historische Romane lese, hat sie dann direkt an mich gedacht. Danke dafür!!!

Das Thema:
In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die in der Zeit des Mittelalters in England lebt und verheiratet werden soll. Da sie aber frei sein will und ihren eigenen Willen behalten will, flüchtet sie zu ihrem Bruder. Cynuise erlebt eine turbulente Zeit mit vielen Wendungen, die unter anderem auch mit der Ausbreitung des Christentums in dieser Zeit zu tun hat.

Die Protagonisten:
Am Anfang hatte ich Probleme mit den Namen. Ich konnte mir manchmal nicht merken wer wer ist. Und das ist mir wirklich noch nie passiert. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass die Namen für mich sehr ähnlich klingen (als Beispiel: Cynuise´s Vater heißt Cutha, ihre Mutter Gytha, ihr Bruder Cuthwulf und der König Cenwulf).
Außerdem konnte ich mich nicht so gut in die einzelnen Personen hineinversetzen.

Cynuise hat durch und durch einen tollen Charakter. Sie ist sehr gutherzig und weiß was sie will. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verliebt sie sich in den Herrn von Hlew – Lord Falkoth, der inzwischen ihr Ehemann ist. Nach anfänglicher Skepsis fängt sie auch an ihm zu vertrauen.

Falkoth wird überall im Land als Bluthund gefürchtet. Als grausamer Kriegsherr hat er keine Hemmungen Menschen aus verschiedenen Gründen zu foltern und zu töten. Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass dieses Verhalten durch seine Kindheit verursacht wurde.
Falkoth hat Angst sich auf Gefühle einzulassen. Nur Cynuise schafft es, seinen Panzer zu knacken.

Eirik ist ein Däne, der von Cynuise´s Bruder gefangen genommen wurde. Durch Cynuise schafft er es zu entkommen und verliebt sich in seine Retterin. Lange Zeit bekommt man nichts mehr von ihm zu lesen, sodass man diesen Charakter schon fast wieder vergessen hat. Im letzten Drittel der Geschichte taucht er aber wieder auf und schließt sich dem Herrn von Hlew an, um in der Nähe seiner gliebten Cynuise zu sein.

Median ist Falkoth´s Schwester und ist Anhängerin der „alten Religion“ an. Sie möchte Cynuise zu ihrem Glauben bekehren mit dem Hintergedanken, dass sie der Schlüssel ist, das Christentum wieder in den Schatten zu stellen. Am Anfang fragt man sich, welche Rolle Median in diesem Roman überhaupt spielt. Erst am Ende wird dieses aufgelöst.

Der Schreibstil:
An dem Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, dass sich die Blickwinkel ändern. Mal wieder aus der Sicht von Cynuise geschrieben, mal aus der Sicht von Falkoth, Median oder Eirik.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Kapiteleinteilung. Häufig haben die verschiedenen Blickwinkel mitten im Kapitel gewechselt, sodass man manchmal verwirrt war und überlegen musste, an welchem Ort man jetzt eigentlich ist.

Die Sprache und Wortwahl:
In manchen Kapiteln gibt es dänische Phrasen, die einen verwirren, da man nicht versteht, was jetzt gesagt wurde. Die Erläuterungen findet man zwar hinten im Anhang des Buches, aber möchte man wirklich jedes Mal nachschlagen, was jetzt gesagt wurde? Ich hab es irgendwann gelassen. Dies hatte dann den Charme, dass man sich in eine Person hineinversetzen konnte, die kein Dänisch versteht. Ob ich das gut fand? Es hatte zwar seinen Reiz, aber ich lese dann doch lieber etwas, was ich verstehe. Zum Glück kamen die dänischen Sätze nicht ganz so oft vor.
Ansonsten ist die Sprache und Wortwahl gut gewählt. Man kann sich gut vorstellen, wie die Orte aussehen, an denen sich die Protagonisten aufhalten. Und auch die Schlachtszenen wurden sehr bildlich dargestellt.

Fazit:
Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, ob ich das Buch gut finde. Der Anfang des Buches gestaltete sich sehr zäh und wird erst nach und nach spannender. Der Klappentext bringt leider nicht das auf den Punkt, was sich letztendlich hinter dieser Geschichte verbirgt. Aber obwohl die Geschichte sich anders entwickelt als man denkt, kann man sich sehr gut in die Zeit des Mittelalters hineinversetzen und bekommt gut einen Einblick, wie man in dieser Zeit gelebt hat.

Bewertung: ***

Leipziger Buchmesse

Hey ihr Lieben,

derzeit habe ich wieder sooooo viele Termine, dass ich kaum an meinen Laptop komme. *grummel* Doch habe ich heute eine super tolle Nachricht für Euch … ich fahre zur Leipziger Buchmesse. *hüpf, freu, jubel*

Natürlich bringe ich Euch ganz viel von dort mit und es wird sicherlich auch einige Messeberichte von mir geben. *love* Ich bin total aus dem Häuschen. Meine erste Buchmesse …. ahhhhh.

Treffen mit dem Papierverzierer Verlag und mit dem Autoren Andreas Otter sind bereits geplant. Außerdem freue ich mich auf meine zwei süssen Bloggerkolleginnen, Rebecca Stehlin und Meike Grotheer, welche ich dort treffen darf. *freu*

Begleiten wird mich die liebe Carina, meine Schwägerin in Spe, was mich auch total freut, denn wir sind beide absolut verrückt nach dem geschriebenen Wort. *hihi* Momentan schauen wir noch, dass wir auch zu der Drachennacht kommen, denn wir sind beide Drachenmond Verlag Fans. *herz*

So, nun aber erst einmal gut mit dem Gehibbel hier … ich kann es kaum erwarten.

Wer von Euch ist denn auch dort? Schreibt gerne mal.

Lieben Gruß, Eure Rebi

Fallen. Kein Abgrund ist tief genug

Der Autor: J. S. Wonda
Die Sprecher: Marlene Rauch & Daniel Schwarz
Deutscher Reihentitel: Fallen
Deutscher Titel: Kein Abgrund ist tief genug
Hörbuch: 1/3 (bisher gibt es nur Band 1 als Hörbuch!)
CDs: Download-Datei
Gesamtspielzeit: 7 Stunden und 16 Minuten
Deutsche Erstausgabe: 24. Januar 2018
Verlag: Miss Motte Audio
Genre: Hörbuch – Erotischer Liebesroman
ISBN: 978-3-9611-1200-5 (zum Buch)

Klappentext:
Amely: „Ich half dem Fremden, weil ich glaubte, dass er meine Hilfe verdiente, und ignorierte dabei die blutroten Flecken auf seinem weißen Hemd. Jetzt steht er hier, in meinem Haus, und sieht aus wie jemand, dem keine Frau vertrauen sollte. Sein Haar ist dunkel, sein Blick stürmt. Er strahlt Gewalt aus und nichts an ihm sollte mir gefallen. Ist es klug, seine Nähe zuzulassen, nach der ich mich schon jetzt verzehre? Und was wird geschehen, wenn ich mehr über ihn erfahre und feststellen muss, dass ich mit allen meinen Vermutungen richtig lag?“

Er: „Ich habe zahlreiche Feinde und sie wollen meinen Tod. Aber ich kenne weder ihre Namen noch ihre Gesichter. Wenn ich zurückdenke, sind da nur Schemen. Schemen eines Mordes, Schemen von Kämpfen und hartem Sex mit Frauen, die mir nie etwas bedeutet haben. Aber Amely ist anders. Ihr Lächeln ist das einzige Licht in all der Dunkelheit. Ich habe sie vor mir gewarnt, aber es ist zu leicht, sie zu verführen. Sie bekommt nicht einmal mit, wie ihr Leben immer mehr in Gefahr gerät. Denn eines ist verdammt klar: Die Vergangenheit holt einen immer ein und meine Zukunft endet tödlich. Die Frage ist nur, für wen.“

„So ist das mit der Dunkelheit. Auch wenn sie einem Angst einjagt, will man wissen, was sich im Schatten verbirgt.“

Mehr zur diesem Hörbuch findet ihr auf meiner Homepage unter Hörbücher/-spiele: Fallen. Kein Abgrund ist tief genug – J. S. Wonda! Außerdem könnt ihr dort auch nachlesen, wie mir dieses Hörbuch gefallen hat, was ich eventuell besonders fand usw.

Da ich schon sehr gespannt auf die Wächter-Trilogie bin, halte ich mich hier jetzt kurz. Ich wünsche Euch einen schönen Abend!

Liebe Grüße, Eure Rebi