Mareile Raphael im Interview

11796290_688112244622744_1432242361404389693_nAdventskalendertürchen Nummer 01

Name: Mareile Raphael

Homepage: www.mareileraphael.de

Facebook-Seite: www.facebook.com/mareile.raphael/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Schicksalhafte Begegnungen – Fateful Encounter (Amazon)

zfpzlmcyxwb

Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Fantasievoll, leicht chaotisch, verlässlich, geradlinig

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Eine kompakte Geschichte mit vielen Charakteren rund um zwei Familien aus unterschiedlichen Verhältnissen. Als sie Kontakt zueinander bekommen, gerät ihre bis dahin heile Welt durcheinander. Eine Liebesgeschichte mit Verwicklungen, Herzschmerz, Intrigen und Spannung.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Manchmal aus eigenen Erlebnissen, meistens aber einfach so. Ich lese oder sehe etwas, das dann automatisch ein Plotbunny in meinem Kopf entstehen lässt. Meistens sind diese so hartnäckig, dass nichts anderes übrigbleibt, als daraus eine Geschichte zu entwickeln.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Intuition. Ich schreibe es so, wie ich es bei anderen Geschichten auch gerne lesen würde.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Wenn der Leser in die Geschichte eintaucht, hat man wohl alles richtig gemacht.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
In der Regel arbeite ich viel mit den Gedanken der Protas, außerdem durch das Aufzeigen von Körperhaltung und Gesten.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ich denke, in dem man einfach so schreibt, wie man es für richtig erachtet. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen anderen zu kopieren oder nachahmen zu wollen. Meiner Meinung nach ist ein persönlicher Schreibstil einfach da. Man entwickelt ihn weiter, verbessert ihn, aber bleibt sich dabei selber treu.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Ungefähr vier bis 18 Monate. Je nachdem, wie umfangreich die Geschichte ist.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Das Schreiben dient für mich als Entspannung vom Alltag. Die erste Veröffentlichung ist eher zufällig entstanden, weil mir dazu geraten wurde, es einfach mal zu versuchen. Inzwischen bringt mir vor allem der Austausch mit Lesern und anderen Autoren so viel Spaß, dass ich weiter mache.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Für mich ist es kein Beruf, sondern nur ein Hobby. Schön ist daran vor allem, dass ich keinen Druck habe. Wenn ich eine Pause davon brauche, dann nehme ich mir sie einfach, da ich nicht davon leben muss.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Ich bin Mitglied im Literaturschock/Literaturforum, bei den Büchereulen und im Büchertreff sowie ein paar Gruppen auf Facebook. Leider fehlt mir aber zumeist die Zeit, mich dort überall regelmäßig zu beteiligen.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Ich habe schon immer geschrieben, es gehört zu meinem Alltag dazu. Für mich ist es eine Art der Entspannung, um Geschehnisse zu verarbeiten oder einfach um sie festzuhalten.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Dann würde ich vermutlich wieder mit dem Malen anfangen oder mich bei grafischen Gestaltungen weiterentwickeln.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
In der Regel nur das Internet. Dort findet man eigentlich alles, was man an Informationen braucht. Für die medizinischen Details frage ich häufig eine Freundin, die in dem Bereich tätig ist.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Ich nutze so gut wie nie einen Schreibtisch. Meistens sitze ich auf dem Sofa mit dem Laptop samt stabiler Halterung auf dem Schoß. Um mich herum meine Katze, der Becher mit Tee oder Kaffee, mein Ideenbuch und manchmal auch Süßigkeiten.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Das Sofa wie oben beschrieben, im Sommer auch auf der Terrasse unter dem Sonnensegel.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn um mich herum viel Trubel ist. Ich brauche keine absolute Stille, aber eine gewisse Ruhe, um mich konzentrieren zu können.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Gute Frage. Das beantworte ich, wenn ich mal einen beim Schreiben erleide.

Im Privatleben haben mich Rückschläge bisher zumeist angespornt, wieder einen großen Schritt nach vorne zu machen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Das kann ich nicht beantworten, da ich nur hobbymäßig, außerhalb meines normalen Arbeitsalltages, schreibe.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Entweder, wenn ich ein Pensum geschafft habe, das ich mir vorgenommen habe. Oder, wenn eine schwierige Szene geschafft ist, die mir Kopfzerbrechen bereitet hat.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Ich hatte bisher keine.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Als Selfpublisher über Amazon.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
In der Regel über Postings oder eine Release-Party auf Facebook und anderen Medien (Twitter, Google+ etc.)

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Rückmeldungen sind immer sehr schön. Sei es durch Rezensionen oder auf diverse Postings bei Facebook und anderen Social Media Kanälen.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
So wie es aussieht, die Leertaste.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Derzeit bei den Liebesgeschichten. Ich plane aber auch einen Jugend-Fantasyroman und einen Krimi – aber das ist momentan noch Zukunftsmusik.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Science-Fiction und Western. Für beide Genres fehlen mir die Ideen. Was vermutlich daran liegt, dass ich daran überhaupt kein Interesse habe und dort auch nicht als Leserin zu finden bin.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Liebesgeschichten, Dystopien (hauptsächlich im Jugendbereich), Fantasy (ohne Vampire), Erotikgeschichten

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Ich muss die Geschichte, die erzählt wird, nachempfinden können. Die Protas müssen gut rüberkommen, dabei ist nicht mal wichtig, dass sie sympathisch sind – sie müssen einfach nur authentisch sein. Das Gesamtbild mit Höhen und Tiefen muss stimmen, dann tauche ich auch in die Story ein.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Es ist wichtig, Hilfe anzunehmen, bevor man veröffentlicht. Testleser, Lektorat, Korrektorat, andere Autoren, Designer fürs Cover etc.
Das erscheint am Anfang mühsam, aufwendig und teuer – aber am Ende zahlt es sich aus. Weil man dazulernt, Fehler korrigieren kann, etwas Stimmiges abliefert.
Außerdem ist es wichtig, dass man mit konstruktiver Kritik umgehen kann, denn die wird kommen. Niemand ist am Anfang perfekt, daher muss man sich darauf einstellen, nicht nur Lob zu erhalten. Nur, wenn man auf Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen wird und diese annimmt, kann man sich und seinen Schreibstil entwickeln.

Planen oder drauf los schreiben?
Ich plane immer vorher. Mal gröber, mal feiner – das kommt auf den Umfang der Geschichte an. Nur bei Beiträgen, die ich für meinen Blog entwerfe, schreibe ich zumeist einfach so los.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Ich glaube, dass man sich vor allem Zeit lassen sollte. Hektik ist ein schlechter Begleiter, weil dadurch Fehler entstehen, die man mit mehr Ruhe vermeiden könnte.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Eine eigene Familie, sprich Mann und/oder Kinder, habe ich nicht. Zu meinem Vater und Bruder habe ich kaum Kontakt, sodass mein Autorendasein mit beiden kein Thema ist.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Da fällt mir spontan keine(r) ein. Irgendwie haben doch sogar die Bösewichte etwas Interessantes an sich, das es zu erkunden gilt, oder?

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Eher nicht, auch wenn ich es liebe, ihnen alles Mögliche anzudichten.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Ich finde solche Aktionen wie Autoren- und Buchvorstellungen sehr wichtig und möchte allen Bloggern und Seitenbetreibern danken, die Autoren – vor allem die Selfpublisher – unterstützen.
Ohne euch würde es nur halb so viel Spaß bringen zu schreiben und zu veröffentlichen.

Vielen lieben Dank Mareile für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

zfpzlmcyxwb

 

9 Kommentare zu „Mareile Raphael im Interview

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s