Franziska Göbke im Interview

14923864_1777281462527013_1133757674_oAdventskalendertürchen Nummer 04

Name: Franziska Göbke alias Cecilia Davenport und Ani Briska

Homepage: www.FranziskaGobke-Autorin.de

Facebook-Seite: www.facebook.com/Franzi0606/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Heaven & Hell – Zwischen Lüge und Liebe (Amazon) mit Goodies.

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Klein, frech, gemein, treu und verlässlich

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Was passiert, wenn die große Liebe auf eine Lüge trifft? Wann beginnt eine Lüge? Und wie wichtig ist es, sich selbst zu verzeihen.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Ich habe da eine kleine Produktionsstätte in meinem Kopf. Die läuft und läuft und läuft. Manchmal reicht ein kleiner äußerer Anreiz und sie beginnt mit ihrem Job.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Das überlasse ich gern meinem Gefühl. Ich bin keine Autorin, die nach Plot arbeitet. Meist ist es nur eine Szene, die in meinem Kopf spukt und daraus entsteht dann alles drum herum.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Dazu betrachte ich mich selbst einmal als Leser. Für mich ist es Großteils nicht die Geschichte, sondern die Protagonisten. Ich brauche ein Band, welches mich mit ihnen verbindet. Etwas das sie sympathisch macht. Fühlt man mit den Protagonisten, dann ist man Teil der Geschichte.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Mit einem Laserstrahlgerät. Kleiner Scherz. Ich persönlich schreibe nur über Dinge, die ich kenne. Entweder man erinnert sich an eine sehr schlimme Situation oder man stellt sich in die Situation seiner Protagonisten. Was würde man an ihrer Stelle machen?

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Schwere Frage. Ich persönlich würde sagen, aus der Erfahrung und er verändert sich. Jedenfalls geht es mir so. Viele Sachen bleiben, einige verändern sich jedoch mit der Zeit.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Von der Idee bis zur Veröffentlichung im Schnitt zwischen drei bis fünf Monate. Einmal im Schreibmodus ist man oftmals nicht zu bremsen.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Es ist ein Teil von mir. Ein Teil, den ich über alles Liebe und von dem ich bereits schon mal zehn Jahre getrennt wurde. Es kommt immer wieder und hält dich gefangen. Das ist schwer zu beschreiben.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Die Fantasie … man taucht in so viele Welten ein und alles ist möglich. Selbst das Unmögliche. Man lebt so viele Leben … das macht es aus.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Nein.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Meine alte Deutschlehrerin. Sie hat mir sozusagen den Weg geebnet und meine Leidenschaft zum Schreiben geweckt.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Alles andere würde nicht funktionieren. Ich kann weder zeichnen, noch tanzen oder geschweige denn basteln oder stricken.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
In der Regel keine. Lediglich für meinen Fantasie-Roman (welchen man zurzeit kostenlos auf meiner Internetseite lesen kann) musste ich mich etwas informieren. Wenn doch mal kleine Fragen aufkommen, dann rede ich meist mit meinen Kollegen. Kann ich das so oder was meinst du? Aber Dr. Google musste auch schon herhalten.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Einen festen Schreibtisch gibt es für mich nicht. Mein Laptop ist sozusagen immer „Unterwegs“.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Im Park oder auf der Terrasse meiner Schwiegereltern. In der freien Natur schreibt es sich einfach besser.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn ich mein Handy in der Nähe weiß. Facebook lenkt einfach nur ab.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Eigentlich cool und gelassen. Aufregung bringt einem nämlich nichts.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Wie es bei meinen Kollegen aussieht, weiß ich nicht. Bei mir ist es allerdings so geregelt, dass ich feste Schreibzeiten habe und auch einen klar geregelten Tagesablauf. Das braucht man, denn ansonsten würde einen der PC immer magisch anziehen. Reine Schreibzeit habe ich meistens von sieben bis dreizehn Uhr. Erst danach kommt der Haushalt. Ab sechszehn Uhr meine Kinder und die genießen dann bis zwanzig Uhr meine komplette Aufmerksamkeit. Am Wochenende schreibe ich inzwischen gar nicht mehr. Die Zeit gehört der Familie.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Er ist selten nicht gelungen. Aber schön ist es natürlich, wenn du deine vorgegebene Wortanzahl schaffst. Bei mir liegt das bei drei- bis fünftausend am Tag.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Dafür habe ich meine Freunde. Agata zum Beispiel. Manchmal schreibe ich ihr nur eine SMS und bereits beim Schreiben ist alles gut. Oder Sabrina, meine tolle Kollegin und auch Lektorin. Oftmals brauchen wir kaum ein paar Worte und wissen, wie wir den anderen wieder auf den Weg bringen. Und wenn das alles nicht hilft: Raus … ab in die Natur! Wandern oder radfahren. Das hilft bei mir Wunder!

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Ich bin Selbstverleger und das auch sehr gerne.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Meist über Facebook. Zum Großteil verzichte ich allerdings auf großartige Werbung. Mir ist Mund zu Mund Propaganda lieber.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Im Sinne aller Kollegen: Wenn euch ein Buch gefällt: rezensiert, sprecht darüber und macht auf uns aufmerksam.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Mein „T“ … wenn ich schnell schreibe, dann funktioniert sie kaum noch.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Erotische Liebesromane, Drama – Franziska Göbke
Thriller – Ani BriskaUnd ab 2017 wieder Jugendbücher – Cecila Davenport

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Eigentlich mag ich alle, aber das kommt auch viel auf den Autor an. Ich bin kein Mensch für „feste“ mag oder mag ich nicht Kategorien.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Historische Romane.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Das Herz des Autors. Man merkt mit der Zeit, ob ein Autor es hineingelegt hat oder nicht.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Glaubt an euch. Jeder kann schreiben oder schreiben lernen. Aufgeben ist nicht! Jeder, der ein Buch geschrieben hat, verdient meinen vollen Respekt, denn es ist echt schwer.

Planen oder drauf los schreiben?
Einfach drauf los … das sind die besten Geschichten.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Hmm … gute Frage, nächste Bitte. Für mich wäre es, wenn man seine eigenen Prinzipien im Buch verletzt. Wenn man also etwas schreibt, was man nicht will – aber man denkt, dass man es muss.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Meine Familie weiß es und steht voll dahinter. Meine Schwester liest die Bücher auch. Mein Sohn unterstützt mich bei meinem neuen Projekt, welches 2017 startet, sogar aktiv.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Spontan würde mir da gerade niemand einfallen.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ela – aus Schlaflos in Wernigerode. Ich liebe ihre Stärke. Sie ist vom Charakter etwas ganz besonderes. Nicht umsonst kommt sie in der Harz-Reihe vor.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Also: Ich liebe Kein-Ohr-Hase, Latte Macchiato und Bücher. Meine Adresse steht im Impressum – immer her damit. *kleiner Scherz* Ich möchte meinen Testlesern einmal danke sagen. Stefanie, Anja, Ronja, Agata, Antje, Heike, Ines, Manuel und Sabrina. Ihr seid und bleibt die Besten. *kuss* Und natürlich auch an dich Sabrina Heilmann. Seit Februar bist du mir näher, als sonst irgendjemand. Du bist als Lektorin inzwischen undenkbar. Und natürlich meinem Mann: Ich liebe dich, auch wenn ich so viele Kerle habe – du bist und bleibst die Nr. 1.

Vielen lieben Dank Franziska für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

linie60

 

13 Kommentare zu „Franziska Göbke im Interview

  1. Guten Morgen
    Super interessantes und witziges Interview😀

    Liebe Grüße und schönen zweiten Advent

    Ps: dummes Handy 😀
    Keine Ahnung warum ich als Antwort auf einen anderen Kommentar mein Kommentar stehen habe 😀

    Gefällt mir

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