Die Letzten. Verlust.

Der Autor: Oliver Pätzold
Der/Die Übersetzer/in:
Originaltitel:
Deutscher Reihentitel: Die Letzten
Deutscher Titel: Verlust
Band: 2/2
Deutsche Erstausgabe: 15. Dezember 2016
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Thriller
ISBN: 978-1-5393-2976-3

Klappentext:
„Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?“

Ein Jahr nach dem Ausbruch einer verheerenden Pandemie finden Robert, seine Kinder Hanna und Alexander sowie Sarah Zuflucht in einer Burggemeinschaft. Doch das Schicksal ist unbarmherzig: Wasser wird zur Mangelware und eine feindliche Gruppe belagert die Festung. Um dem drohenden Tod zu entgehen, müssen die Bewohner fliehen.

Während sich Hanna, Alexander und Robert auf ihrer Flucht gemeinsam durch eine sterbende Welt kämpfen, muss Sarah auf sich allein gestellt ihre größten Ängste besiegen.

Denn sie ist nicht die Einzige, die überleben will. Und sie alle werden von einem neuen, unsichtbaren Feind bedroht …

 

Rezension:
„Die Letzten – Verlust“ geschrieben von dem Autor Oliver Pätzold ist der zweite Band der „Die Letzten“-Diologie. Oliver Pätzold ist eines der Pseudonyme von Andreas Otter. Unter seinem realen Namen veröffentlicht Andreas seine historischen Romane. Oliver Pätzold steht für seine Thriller und sein Fantasywerk kam unter dem Namen Lani Sommerfeld heraus. *zwinker*

Noch einmal durfte ich in die Welt, der Letzten, reisen! Eine spannende und mitreißende Geschichte, in welcher Robert, Hanna, Alexander, Sarah und viele andere um ihr Überleben kämpfen müssen. Das erste Buch „Die Letzten – Zerfall“ hatte ich mit vier Sternen bewertet. Ich fand auch dieses bereits schon gut gelungen, doch muss ich auch sagen, dass ich froh bin „nur“ vier Sterne vergeben zu haben, denn sonst hätte ich nun keine Steigerung mehr gehabt! Und dieses Buch ist definitiv eine Steigerung zu seinem ersten Teil. Doch fangen wir erst einmal vorne an …

Die Sprache und Wortwahl war einfach, spannend und gut zu lesen. Der zweite Band steht dem ersten Teil da in nichts nach! Auch den zweiten Band habe ich als Rezensionsexemplar vom Autor selbst geschenkt bekommen. Vielen Dank dafür, lieber Andreas. Nun muss ich sagen, dass ich mit großen Erwartungen an dieses Buch herangetreten bin. Zu hohe Erwartungen? Nein! Im Gegenteil, mit diesen Wendungen der Story und dem gesamten Verlauf hätte ich absolut nicht gerechnet. Meine Angst bestand darin, dass die Geschichte an fahrt verliert, da so eine Pandemie ja auch auf Dauer sehr langwierig werden kann. Doch nicht bei „Die Letzten – Verlust“, diese Geschichte nimmt im zweiten Band irgendwie so richtig an Fahrt auf! Und was mir besonders gut gefallen hat, waren die sehr emotionalen und gefühlvollen Stellen. Normalerweise bin ich es von mir selbst gewohnt, dass ich bei Liebesromanen oder Dramen mal ein Tränchen verdrücke, doch „Die Letzten“ haben mir Gänsehaut bereitet und auch die Tränen flossen! Wobei das nun nicht heißen soll, dass es ins kitschige Liebesromanähnliche geht. Nein, keineswegs. Dieses Buch ist in seinem Genre genau richtig! Wieder gut gewählt fand ich auch die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Die Länge war für meinen Geschmack auch völlig in Ordnung. Aber auch hier muss ich mal wieder ein paar kleine Fehlerchen ankreiden. *zwinker* Sie lassen den Lesefluss nicht schwinden, doch sie sind halt da und in meinen Rezensionen möchte ich ja auch das ansprechen, was noch nach meiner Meinung nach etwas verbesserungswürdig ist. Ja, die kleinliche Rebi … *lach*

Das Thema von „Die Letzten – Verlust“ ist weiterhin natürlich total MEINS. Ich mag Geschichten in denen Überlebende vor dem Nichts stehen und sich durchschlagen müssen. Ich finde es einfach spannend, vielleicht auch, weil man es sich in seinem normalen Leben kaum vorstellen kann, wie das Leben dann wäre. Doch kommen wir zurück zum Buch:

Robert, Hanna, Alexander und Sarah wurden in die Gemeinschaft der Harburg aufgenommen. Es könnte ihnen ein sicheres, beschütztes und vor allem mit reichlich Nahrungsmitteln und Wasser gefülltes Leben bevorstehen. Doch auf einem Streifzug nach Nahrungsmitteln macht die Gruppe eine andere Gruppe, welche keine guten Absichten hat, auf sie aufmerksam. Und nicht nur diese bösartige Gruppe macht den Burgbewohnern das Leben zur Hölle, denn auch die sengende Hitze und der fehlende Regen lassen nach und nach die Wasservorkommen versiegen. Es bleibt ihnen nur die Flucht! Ein Traum zerplatzt und nun stehen alle wieder dort, wo sie zu Beginn der Seuche angefangen haben. Sie haben außer großer Angst, nichts! Leider wird Sarah bei einem Überfall von der restlichen Gruppe getrennt und was ihr wiederfährt, wünscht man keinem! Sarah wirkt labil, doch ist sie das wirklich? Geht sie an den ganzen Geschehnissen kaputt und gibt auf, oder erleben wir Leser plötzlich eine sehr starke Frau? Neben den parallel laufenden Geschichten unserer Hauptcharaktere lernen wir noch weitere liebe, wie auch abscheuliche Menschen kennen. Die Story hat wirklich ganz tolle und spannende Wendungen!

Der Schreibstil von Oliver Pätzold ist angenehm und detailliert. Doch alles genau im richtigen Maß. Somit konnte ich anhand der Ortsangaben auch immer mal einen Blick auf die Reiseroute werfen. *freu* So was mag ich auch total, solange es wie hier nicht zu viel wird.

Die Protagonisten:
Robert ist zweifacher Vater und lebt getrennt von seiner Ex-Frau im schönen Grafrath. Er ist eher ein ruhiger Typ und kommt bei seinen Kindern nicht sonderlich autoritär rüber. Daher haben Hanna und Alexander auch nicht die beste Meinung von ihrem Dad. Für Hanna sind vor der Seuche ihre Freundinnen das A und O. Somit hängt sie eigentlich dauerhaft an ihrem Smartphone und bekommt von ihrer eigenen realen Umwelt nur wenig mit. Alexander kam für mich eher als ruhiger Typ, nicht schnell aufbrausend rüber. Doch ist auch er noch grün hinter den Ohren. Und wie es in normalen Familien so ist, die Geschwister haben in ihrer Selbstfindungsphase nicht sonderlich guten Kontakt zum jeweils Anderen. Das kennt doch jedes Geschwisterkind irgendwie … Doch dann kommt die Seuche! Und alle sehen, zu was sie fähig sind. Die Familie muss zusammenhalten!

(Es ist krass, dass von der Beschreibung der Protas nicht mehr viel übrig geblieben ist, denn Hanna und Alexander, wie auch Robert haben sich durch die Zeit der Pandemie schwer verändert! Doch trotzdem möchte ich diesen Text stehen lassen, damit meine Leser noch einmal erlesen können, wie die Familie vor dem Ausbruch der Seuche einmal war.)

Fazit:
Eine tolle Geschichte um ein sehr spannendes und aufregendes Thema. Ich kann dieses Buch jedem Thrillerfan empfehlen.

Bewertung: *****

 

Der Autor:
Andreas Otter wurde 1969 am Fuße der Alpen geboren. Heute lebt er am Ammersee im südlichen Bayern. Zahlreiche Rucksackreisen in ferne Länder und das Kennenlernen fremder Kulturen erschufen in ihm Geschichten, die er schließlich niederschrieb. Aufgrund seines Interesses für Geschichte schreibt er gerne historische Romane. In diesem Genre sind bisher der Bestseller „Stadt der tausend Könige“ sowie „Der Fischer und die Königin“ erschienen.

Unter dem Pseudonym „Oliver Pätzold“ wurden bisher die beiden Thriller „Die Letzten: Zerfall“ sowie „Die Letzten: Verlust“ veröffentlicht, unter „Lani Sommerfeld“ der Fantasyroman „Eryleion“.

Andreas Otter bei Facebook

 

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Weitere Bücher von Andreas Otter:
1. Die Stadt der tausend Könige
2. Der Fischer und die Königin
3. Der König der Gaukler
4. Die Letzten – Zerfall
5. Eryleion

 

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