Der Engelsbaum

Der_EngelsbaumDie Autorin: Lucinda Riley
Die Übersetzerinnen: Sonja Hauser und Ursula Wulfekamp
Originaltitel: Not Quite an Angel
Deutscher Reihentitel:
Deutscher Titel: Der Engelsbaum
Band: 1/1
Deutsche Erstausgabe: 08. Dezember 2014
Verlag: Goldmann
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-48135-4

Klappentext:
An einem nebligen Abend in London brach Gretas Leben entzwei. Nun fasst sie endlich den Mut, die Augen zu öffnen – und gibt ihrem Schicksal damit eine völlig unerwartete Wende …

Viele Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales. Doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist entschlossen herauszufinden, was sich in ihrem früheren Leben ereignet hat. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta allen Mut braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken – damit sie schließlich wahren Frieden finden kann …

„Lucinda Rileys Geschichten sind zeitlos und bleiben unvergessen!“ (Quelle: Alex Dengler, denglers-buchkritik.de)

An einem kalten Tag im Dezember kehrt Greta Marchmont zum ersten Mal nach langer Zeit zurück nach Marchmont Hall – einem herrschaftlichen Anwesen in den Bergen von Wales. Es ist kurz vor Weihnachten, und das Haus erstrahlt in wunderbarer Pracht, doch Greta ist wie betäubt. Denn während sie durch die Zimmer und Korridore streift, versucht sie vergeblich, sich all die Jahre zu vergegenwärtigen, die sie dort verbracht hat. Ein schwerer Gedächtnisverlust hat alle Erinnerungen ausgelöscht, und sie findet keinen Zugang mehr zu dem Leben, das sie einst hatte. Als sie einen Spaziergang durch die winterliche Landschaft unternimmt, geschieht allerdings etwas, das sie völlig aus der Fassung bringt: Die entdeckt im Wald ein kleines Grab, und die Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge seine letzte Ruhe gefunden hat – ihr eigener Sohn. Greta ist wie erstarrt im Schock, als sich plötzlich ganz leise so etwas wie eine Erinnerung in ihr regt. Ihre Geschichte beginnt Jahrzehnte zuvor in London, wohin sie als junge Frau gekommen war, um die Welt zu erobern. Doch schon bald steht sie vor den Trümmern ihres jungen Lebens, und nur ihrem treuen Freund David ist es zu verdanken, dass sie nicht zerbricht. Aber das Schicksal hält für Greta eine ganz besondere Herausforderung bereit, als es ihr eine Tochter schenkt – Cheska, das engelshafte Mädchen, das eine dunkle Seite in sich trägt und Greta fast zum Verhängnis wird …

 

Rezension:
„Der Engelsbaum“ von Lucinda Riley ist ein Einzelband, ein Roman.

Wow, wow, wow!!! Ich bin begeistert! Allerdings Achtung, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Ich musste wirklich zwischendurch abbrechen und es beiseitelegen, weil es mich so mitgenommen hat. Also eventuell müsst ihr auch kleinere Pausen zum Luftholen einplanen.

Die Sprache und Wortwahl ist spannend, dramatisch, berührend, erschütternd, leicht und trotz der verschiedenen Personen und Zeiten sehr verständlich. Die Geschichte wird aus drei Sichtweisen erzählt und es gibt einen zusätzlichen Teil, welcher in der Vergangenheit spielt. Das klingt alles sehr verwirrend, ist aber super umgesetzt. Man versteht alles und kann der Autorin sehr gut folgen.

Das Thema ist sehr dramatisch. Eine schizophrene Tochter die der eigenen Mutter nach dem Leben trachtet finde ich als Thema schon sehr krass, aber auch gut. Denn Lucinda Riley schreibt hier über ein Thema, was sonst oft Tabu ist.

Der Schreibstil. Lucinda Riley bleibt ihrem Schreibstil treu! Dieses Mal ähnelt das Cover eher dem des Romans „Das italienische Mädchen“. Eine zauberhafte Winterlandschaft mit einer Frau in Rückenansicht.

Die Protagonistin Greta kann einem irgendwie nur total leidtun. Der Leser begibt sich mit ihr auf die Reise in ihre Vergangenheit und was dort ans Tageslicht kommt, ist schockierend und traurig. Ich war von der Geschichte extrem gefesselt, musste aber auch einige Pausen zum Durchatmen machen.

 

Fazit:
Mich hat der Roman absolut vom Hocker gerissen! Wahnsinnig gut geschrieben und eine sehr spannende Idee für eine Geschichte. Klare Kaufempfehlung!

Bewertung:***** +*

 

Die Autorin:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer erfolgreichen Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley nun ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Debüt, „Das Orchideenhaus“, stürmte jeder ihrer Romane in die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

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Der_Engelsbaum

Weitere Bücher von Lucinda Riley:
1. Das Orchideenhaus
2. Das Mädchen auf den Klippen
3. Der Lavendelgarten
4. Das italienische Mädchen
5. Die Mitternachtsrose
6. Helenas Geheimnis

Lucinda Rileys „Die sieben Schwestern“-Reihe:
1.Die sieben Schwestern
2. Die Sturmschwester
3. Die Schattenschwester

 

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