Danara DeVries

danara_devriesAdventskalendertürchen Nummer 23

Name: Danara DeVries

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Andere Seiten: Twitter: www.twitter.com/danara_devries

Welches eBook stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Weltenbrand – Das Erbe des Blutadels & Goodies. (Amazon)

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Träumer, Visionär, Gedankenspinner, mit dem Kopf durch die Wand.

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Urban Romantasy mit einem ganz neuen Blickwinkel auf die nordische Mythologie, dazu ein fieser Bruderkrieg, getrieben von Eifersucht. Natürlich darf auch eine hauchzarte, verletzliche Beziehung nicht fehlen. Hat diese Liebe eine Chance zwischen Gewalt, Hass und Mord?

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Das kann ich nicht sagen, sie kommen auf mich zu. Manchmal beim Lesen, beim Seriensuchten oder im Supermarkt. Es macht BÄMM und die Ideen sind da.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Intuitives Bauchgefühl. So wie ich es für die Geschichte für richtig empfinde. Das klappt nicht immer. Bei meiner neuen Geschichte habe ich richtig Schwierigkeiten den richtigen Einstieg zu finden. Dem Biest rücke ich mit dem nano zu Leibe.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Sind sie denn lebhaft? Ich bin ziemlich subjektiv und kann das kaum beurteilen.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Na hoffentlich eine Menge. Ich stehe auf düstere, gefährliche Szenen. Da fällt mir die Stimmung sehr einfach. Auch romantische Szenen mag ich gerne. Probleme macht mir manchmal das Alltägliche.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Schreiben, schreiben und nochmals Schreiben. Einen Stil kann man nicht entwickeln, den hat man und man kann ihn verbessern. Aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Es ist das, was einen ausmacht. Die Seele des eigenen Textes. Ich würde ihn auch nicht zu sehr verbiegen wollen, denn dann verliert der Text die persönliche Note. Klar, man kann Ausdrücke verbessern, etc. Aber den eigenen Stil sollte man nicht so verändern, dass man selbst nicht mehr zu erkennen ist. Wenn man das tut, wird man austauschbar. Dann verliert man seine Persönlichkeit und schreibt nur noch so, wie alle anderen auch.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Ein Jahr, so lange hat zumindest Weltenbrand: Das Erbe des Blutadels gebraucht. Ich vergesse dabei aber auch gerne, dass ich ja eigentlich in dem Jahr zwei Bücher geschrieben habe. Also vielleicht sechs Monate.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Weil es mir Spaß macht. Erstens liebe ich Geschichten, das war schon immer so. Und wenn ich das Gefühl habe, dass es eine Geschichte so noch nicht gibt, schreibe ich sie eben. Ich tue es bestimmt nicht, um Millionär zu werden. Man muss es lieben, sonst funktioniert das nicht.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Das es kein Beruf ist. Es ist Berufung. Ich möchte mich auch nur ungern einem Verlag unterwerfen. Ich möchte schreiben, was ich will und wann ich es will. Das gefällt mir daran. Ich sehe mich auch nicht gerne als Autor. Damit würde ich mich in ein vorgefertigtes Rollenbild pressen. Ich bin ich und ich tue es, weil ich es will.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Jain. Ausschließlich auf Facebook. Irgendwie würden weitere Plattformen den mir zur Verfügung stehenden Zeitrahmen noch mehr einschränken. Das kann ich nicht zulassen.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Die Notwendigkeit, lose Handlungsfäden aus Serien aufzugreifen und gescheit zu beenden. *lach* Alles hat tatsächlich mit dem Schreiben von Fanfictions angefangen. Damals zusammen mit meiner Schwester. Sie schreibt nicht mehr, dafür verdient sie das große Geld. Manchmal wünscht sie sich, einfach zu schreiben und ich wünsche mir das große Geld. *lach* Ich habe viele Jahre lang eine eigene Fanfiction-Seite mit zwei anderen „Schreiberlingen“ betrieben. Aus Zeitmangel haben wir sie wieder eingestampft. Aber der Wunsch, aktiv zu schreiben, ist bei mir immer geblieben. Jetzt sind die Kids so groß, dass ich auch wieder etwas mehr freie Zeit habe. Und was liegt da näher, als sich endlich selbst zu verwirklichen und das zu tun, was man will. Ohne das große Geld. 😉

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Musik. Ich würde noch zwei bis drei Instrumente lernen, allen voran Gitarre (Akustik) und Klavier. Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass mir das Musizieren ziemlich fehlt.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Gar nicht. Ich schreibe einfach drauf los. Wie gesagt, ich richte mich nicht nach anderen.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Mein „Schreibtisch“ ist vermutlich der gemütlichste Platz überhaupt. Er ist nämlich keiner. Ich schreibe auf dem Sofa, ich MUSS die Beine hochlegen können, sonst fließt Garnichts. Sitzen kann ich sowieso nicht. Wenn ich mal am PC Sitze, spiele ich Witcher.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Klar, mein Sofa. 🙂

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wie gesagt, im Sitzen. Oder wenn anderen Leute um mich rum sind und mich zutexten. Das geht gar nicht.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Tja, das muss wohl jeder erstmal lernen. Rückschläge und Enttäuschungen gehören leider dazu. Man darf sich nicht unterkriegen lassen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Ich lenke mich dann mit Musik ab. Höre gerne Metal und klassische Musik, gerne auch mal Mittelalterklänge oder Filmmusik.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Kinder, Arbeiten, Haushalt, Wäsche, Kinder ins Bett bringen und hoffen, dass noch genug Kraft über ist für 1000 – 2000 Wörter.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich WAS geschrieben habe. Nicht wie viel, sondern wenn ich überhaupt dazu gekommen bin. Ich würde mich gerne in eine schalldichte Kabine einschließen und die Welt manchmal für ein paar Stunden ausblenden. Aber das geht leider nicht.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Musik. 😉 Spazieren gehen, etwas anderes tun. Und dann meine Lieblingsszenen im Kopf durchwälzen. Das klappt ganz gut. Meistens komme ich dann flott wieder rein. Und dann bin ich irgendwie immer an Orten, wo ich nicht schreiben KANN.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Amazon und im Buchhandel via BoD.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Via Facebook, abgestimmten Klapptexten, einem auffälligen Cover, dass ich professionell erstellen lasse. Ich habe auch schon Gewinnspiele veranstaltet und kleine Geschenke verlost. Außerdem habe ich ein Bloggerteam, die ich zu jeder Veröffentlichung was schreiben lasse.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Feedback!!! Ich möchte zugeschüttet werden mit Emails und Nachrichten, was den Lesern gefallen hat, was blöd war, was sie sich wünschen. Erst wenn ich die Wünsche meiner Leser kenne, kann ich sie auch verarbeiten. Aber dazu muss man kommunizieren. Prinzipiell funktioniert das via Facebook sehr gut. Ich vermisse nur manchmal die Leser, die eben nicht über Facebook auf mich aufmerksam geworden sind.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Das „e“, keine Ahnung, warum.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Urban Fantasy und bald auch Romance. Rocker-Romance oder so, falls es das Genre gibt.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Krimis, zu kompliziert. Romance, wo nix passiert.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Urban Fantasy und Erotik.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Flüssiger Stil, realistische Story. Damit meine ich nicht die Zauberkräfte, das ist ja klar, dass das nicht realistisch ist. Sondern die Handlungsweisen der Protagonisten. Das sollte realistisch sein. Charakterentwicklungen finde ich klasse. Aber eben auch ein guter Stil, Fehlerfreiheit.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Schreiben, schreiben und nochmals schreiben. Und dann seine Texte lesen lassen. Aber dazu braucht es Zeit. Nicht jeder kann von Anfang an seinen produzierten „Müll“ jemand anderem vorlegen. Das ist auch gut so. Erst wenn man selbst zufrieden ist und aus dem „Müll“ ein brauchbarer Text wird, bei dem man nicht bei jedem Wort das Gesicht verzieht, ist man so weit. Und Kritik, sie ist ein Geschenk und kein Fluch. Jemand, der euren Text anschaut und vorsichtig anmerkt, das ihm missfällt, der macht das nicht, um euch zu ärgern. Er will helfen. Das ist besonders wichtig, dass und der Wunsch, sich selbst zu verbessern.

Planen oder drauf los schreiben?
Beides. Ich habe manchmal keine Lust auf planen. Dann schreibe ich locker flockig drauf los. Dann merke ich irgendwann, dass mir die Geschichte über den Kopf wächst, dann plane ich. Aber ich halte mich nicht dogmatisch an meine Planung. Wenn ihr wüsstet, wie mein Notizbuch zu Weltenbrand aussieht. Da ist so viel durchgestrichen…

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Fehler müssen gemacht werden, denn nur so merkt man, dass man einen Fehler gemacht hat und kann ihn verbessern. Ich glaube, der größte Fehler ist, erst gar nicht anzufangen und sich vorher zu viele Gedanken zu machen. Zum Beispiel kann ich doch nicht über die Vermarktung der Geschichte, des Buches, nachdenken, bevor es überhaupt ein Buch gibt! Einfach loslegen, ob die Idee brauchbar ist, wird sich schon zeigen. Und wenn nicht, hat man wenigstens seinen Stil geschult.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Manche wissen es gar nicht und die, die es wissen, fragen manchmal nach, wie es denn so läuft. Mein Mann weiß es und findet es toll, aber er warf nichts von mir lesen. Meine Mädchen wissen es auch und finden es klasse, aber sie dürfen auch nichts lesen oder gar kommentieren. 😉 Und wenn es jemand gelesen hat, dann möge er sich bitte anonym dazu äußern. Ich bin da ein wenig empfindlich, noch. Ich denke, das verliert sich mit der Zeit. Es gab bis vor einem Jahr nur eine Person, die etwas von mir lesen durfte und auch das Recht hatte, es zu kommentieren. Sie darf sogar alles sagen, von „Ist Müll“ bis „Super!“. Mittlerweile konnte ich den Kreis dieser erlesenen Personen erweitern. Ich sage ja, man stumpft ab.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Halldor Meland. 😉 Fiesling, außerdem ätzt er. Alle anderen nehme ich gerne mit.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Nein, wäre ich nicht. Mich als Autor zu haben ist manchmal nicht gesundheitsfördernd. Deswegen brauchen sie ja Superkräfte. Ohne die würden sie mich nicht überleben.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Weltfrieden. *lach* Ich bin für den Weltfrieden! Mehr Raum zum Schreiben.

Vielen lieben Dank Danara für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2018 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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