Chrsita Kuczinski im Interview

10620101_10202073604711088_5789469568716289314_oAdventskalendertürchen Nummer 17

Name: Christa Kuczinski

Homepage: www.christakuczinski.de

Facebook-Seite:
www.facebook.com/Chr.Kuczinski/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Eine Printausgabe von „Aberness“ (Amazon).

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Autsch, solche Fragen sind schwer, ich versuche es mal: Sensibel (behaupten meine Freunde), meistens gutgelaunt (behaupte ich), mit dem Kopf in den Wolken (behauptet mein Mann) und ziemlich ungeduldig, wenn es sich um das Thema Schreiben handelt (behaupten meine beiden Söhne).

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Ein Fantasy-Jugendbuch für Mädels ab 12 Jahren aufwärts. Eine Legende, eine Insel und eine junge Liebe, die auf eine Zerreißprobe gestellt wird. Ein Happy End.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Teilweise fallen sie mir spontan ein, wenn nicht, überlege ich gezielt, was mir Spaß machen könnte zu Schreiben. Bisher fand sich immer ein spannendes Thema.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Das weiß ich im Vorfeld nie. Ich erahne es bei all meinen Projekten, schreibe aber erst drauflos und bastle währenddessen an der Geschichte.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Interessante Charaktere, Verwicklungen, die den Figuren alles abverlangen, wenn der Autor mit Herz bei der Sache ist und seine Geschichte bereits liebt, bevor sie zu Papier gebracht wurde.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Durch Emotionen, Verhaltensweisen, Beschreibungen, ich gehe sehr gern ins Detail, Leser, die meine Romane kennen, wissen das bereits.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich meinen schon gefunden habe. Erst mal muss man sehr viel Schreiben, ich arbeite momentan an meinem sechsten Roman und doch verlangt jede Geschichte seinen eigenen Stil. Mein Bruder behauptet, er könnte in all meinen Büchern meine „Stimme“ wahrnehmen. Vielleicht habe ich meinen Stil ja bereits gefunden, wer weiß.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Es kommt auf den Umfang an und die Definition Fertigstellung des Buches. Eine Rohfassung die ca. 300 Seiten umfasst, schreibe ich in 3 Monaten, für einen ca. 800 Seiten Roman benötige ich mitunter ein Jahr. Danach vergehen einige Monate mit Überarbeitungen und was sonst noch bis zur Veröffentlichung anfällt.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
An erster Stelle steht meine Liebe zu Geschichten, an zweiter Stelle meine Leser, denn einen Roman zu schreiben und ihn dann niemanden zum Lesen zu geben, wäre sinnfrei. Ich freue mich, wenn die Geschichten bei meinen Lesern gut ankommen, das sind besondere Momente, die man nur erlebt, wenn man veröffentlicht.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Ich bin Herrin über fremde Welten, Schicksale und Happy Ends. Das ist wundervoll.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
In einem, seit 2010 bin ich dort Mitglied und kann dieses Forum jedem, der ernsthaft Schreiben möchte, empfehlen. http://www.federfeuer.de

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Eine andere Autorin, mit der ich seitdem befreundet bin, lernte ich damals über wkw kennen. Eigentlich ging es um Kurzgeschichten, die man spaßeshalber einstellen konnte. Das habe ich getan und landete kurz darauf in ihrem Schreib-Forum, das heute leider nicht mehr existiert.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Dann würde ich vermutlich nur noch lesen, oder mir Serien anschauen. Kreativ ausleben … Lesen ist mit Sicherheit sehr kreativ.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Sachbücher, Internet, besonders haben es mir ja Legenden und Sagen angetan. Daraus lässt sich so vieles basteln.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Er ist sehr groß und dennoch ziemlich überfüllt. Zumindest weiß ich so, an welcher Stelle sich das befindet, was ich gerade suche.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Mein Büro, hinter geschlossener Tür.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn ich zu viel Stress habe, oder etwas im Alltag aus dem Ruder läuft, um das ich mich kümmern muss. Familie geht vor!

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Ich beiße die Zähne zusammen, nachdem ich ein paar Tage gejammert habe und setze mich wieder hinter meinen Schreibtisch.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Meiner sieht völlig unspektakulär aus. Morgens werden erst meine Tiere versorgt, dann kommt der Haushalt an die Reihe (okay, nicht immer, aber wenn es sein muss schon) dazwischen schreibe ich bereits, oder denke darüber nach, was gerade ansteht. Kochen, Hundegassi, mit Freunden telefonieren, Schreiben, Lesen, TV schauen, das volle Programm.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich mindestens fünf Stunden schreiben konnte, meine Geschichte sich sichtlich weiterentwickelt hat und alles nach Plan verlaufen ist. Mitunter machen meine Protagonisten was sie wollen, und ich habe das Nachsehen.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Lesen und Serien Marathon, beides wirkt wahre Wunder.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Beides. Meine Roseend Trilogie steht beim Bookshouse Verlag unter Vertrag. Mein Jugendbuch Aberness (seit Oktober 2016 erhältlich) beim Verlagshaus elGato. Im Januar veröffentliche ich den ersten Teil eines Jugendromans, in Eigenregie. Das ist absolutes Neuland für mich und sehr aufregend.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Über meine Homepage, Twitter und Facebook.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Das sie meine Romane ebenso lieben, wie ich es tue. Es wäre schön, persönlichen Kontakt mit einigen meiner Stammleser zu halten. Ein paar von ihnen sind über diesen Weg zu guten Freunden geworden.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Enter.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Momentan im Fantasy Bereich, ab Jugendliche aufwärts.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Horror oder Krimis, ich lese sie zwar hin und wieder, aber das wäre mir doch zu „blutig“.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Eindeutig im Fantasy Genre.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Wenn ich es in einem Rutsch durchlesen und nach der letzten Seite, das Buch mit einem zufriedenen Gefühl schließe.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Schreiben, lernen, schreiben … sich über Jahre hinweg mit dem Schreibhandwerk befassen und jedes Projekt genauestens unter die Lupe zu nehmen, bevor es den heimischen Schreibtisch verlässt.

Planen oder drauf los schreiben?
Erst drauf los schreiben und währenddessen planen.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Zu denken, dass die Rohfassung die beste Version und veröffentlichungswürdig ist. Das ist sie meistens nicht.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Meine Familie unterstützt mich seit Jahren und steht geschlossen hinter mir und dem, was ich mache.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Ach, ich glaube, da gibt es niemanden. Ich kenne meine Antagonisten besser, als sie sich selbst. Das ist zum Vorteil.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Nein, das wäre mir alles viel zu aufregend, ich übernehme lieber den Part eines unsichtbaren Zuschauers.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Leser dürfen mir gern über die verfügbaren Kanäle Nachrichten schicken, ich freue mich über jede Rückmeldung und beantworte alle PNs.

Vielen lieben Dank Christa für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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12 Kommentare zu „Chrsita Kuczinski im Interview

  1. Ich kenne bisher weder die Autorin noch das Buch, aber es hört sich sehr interessant an und ist genau mein Lesegeschmack. Ein schönes Interview mit einer sympathischen Autorin haben mich jetzt richtig neugierig gemacht und ich würde das Buch gerne lesen. Schöne Weihnachten wünsche ich euch allen!

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  2. Ich LIEBE Fantasybücher und wüsste nicht, wie ich ohne sie leben könnte. Von der Autorin habe ich noch nichts gehört, aber das Interview ist schön. Vor allem die Tipps für junge Autoren finde ich toll (ich schreibe gerade selbst an meinem ersten Roman) und ich würde „Aberness“ gerne lesen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

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  3. Das siebzehnte Türchen geht an: Birgit Schramm. Herzlichen Glückwunsch liebe Birgit. Christa Kuczinski würde sich sicher über eine Rückmeldung freuen. 😉 Melde dich doch bitte kurz Zwecks Versandadresse. Danke. 😊

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