Andrea Ego

andrea_egoottAdventskalendertürchen Nummer 01

Name: Andrea Ego

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Andere Seiten: Schnipsel poste ich auf Wattpad (www.wattpad.com/user/AndreaEgoOtt) und Snipsel online

Welches eBook stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
Im Bann des Gedankenlesers (Amazon)

linie60

Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Aufgestellt, freundlich, offen, kreativ, verrückt.

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Die angehende Druidin Sono flüchtet mit einem verfeindeten Erdendruiden vor geheimnisvollen Angreifern, doch plötzlich ist sie das Ziel eines machthungrigen Gedankenlesers, der ihre Kräfte für seine Rachepläne nutzen will. Die Suche nach ihrem Vater, der sie und ihre Fähigkeiten schulen soll, führt sie mitten in die Stadt des Gedankenlesers. Auf ihrem Weg entdeckt sie neben ihren Fähigkeiten auch ein altes Geheimnis, das zu Unglück, Zerwürfnissen und viel Schmerz geführt hat.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Die hauen mich meist irgendwann total unvorbereitet. 😀 Eine gewisse Grundidee trage ich oft lange mit mir herum, und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse in meinem Kopf und ich kann es nicht abwarten, mich wieder an den PC zu setzen. 😉

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Ich mache das meist ganz intuitiv. Wenn mein Bauchgefühl stimmt, dann bin ich mit dem Aufbau zufrieden. Das kann zwar während dem Schreibprozess auch einmal etwas daneben liegen, sodass ich dann am Ende eine Szene für zu wichtig empfinde, aber das lässt sich in der Überarbeitung dann auch ausmerzen.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Für mich braucht eine Geschichte ein wenig von allem. Ich mag bildhafte Beschreibungen, die Stimmung erzeugen, auch wenn es kitschig sein mag. Es braucht Action, Handlung, unvorhergesehene Wendungen. Tiefe Gefühle, Unsicherheiten, Ecken und Kanten dürfen nicht fehlen. Und natürlich lebt eine Geschichte von ihren Charakteren. Ein ewiges Hin und Her mag ich nicht so, vor allem, wenn es nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Einerseits durch die Beschreibungen der Umgebung, andererseits versuche ich mich ans Prinzip von „Show, don’t tell“ zu halten, was allerdings nicht immer ganz so einfach ist. Ein „Er hatte Angst“ ist viel einfacher als „Das Herz klopfte ihm bis zum Hals, Schweiss trat aus all seinen Poren und er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Selbst das Schlucken fiel ihm schwer, der Kloss in seinem Hals sass zu fest.“ 😉

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Durch üben. 😉 Nein, ganz im Ernst: Jeder hat einen persönlichen Schreibstil. Am Anfang ist der in den allerseltensten Fällen rund, und auch wenn, durch das Schreiben selber wird sich jeder Schreibstil irgendwann verändern. 😉 Es ist wie mit den eigenen Einstellungen: Durch das Leben lernen wir und gewisse Sachen ändern sich, andere bleiben ein Leben lang.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Für meinen Debütroman habe ich genau ein Jahr gebraucht. Ich hoffe, dass ich dieses Tempo einigermassen halten kann. 🙂

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Es macht mir sehr viel Spass und bereitet mir einen Ausgleich zum Alltag. Beim Schreiben fühle ich mich leicht, ich kann völlig in einer fremden Welt eintauchen, neue Welten erschaffen, träumen. Wenn ich dadurch auch noch andere Leute begeistern kann, umso schöner. 😉 Ausserdem überarbeite ich inzwischen (meist) gerne, schleife an meiner Geschichte, an den Sätzen, an meinen Ideen, bis ich genug davon habe und weiss, dass das Buch im Moment nicht besser werden kann.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Im Moment übe ich es ja nur hobbymässig aus und geniesse diese Vorteile: Ich kann mir so viel Zeit lassen, wie ich will, ich kann dann daran arbeiten, wenn meine anderen Verpflichtungen es zulassen, weder Familie noch andere Hobbies müssen zurückstecken wegen eines Abgabetermins, solange ich im Selbstverlag veröffentliche.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Ich bin in einigen Autorengruppen bei Facebook unterwegs.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Ganz ehrlich? Ein innerer Drang. Schon als Jugendliche habe ich Geschichten erfunden, es dann aber sein lassen, weil ich es als kindisch abgetan habe. Ausserdem liess mir das Studium nur wenig Zeit. Aber vor einem Jahr hat es mich dann wieder gepackt. Und es kam wirklich von innen, aus meinem Bauch heraus. Ich will schreiben, ich will Geschichten erfinden und sie veröffentlichen. Da hatte mein Kopf wenig zu sagen. 😉

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Obwohl ich eigentlich Naturwissenschaftlerin bin, habe ich einige kreative Hobbies: Ich fotografiere sehr gerne und im Winter stricke ich auch. Meist stelle ich nur einfache Decken her, aber drei Pullover habe ich in den letzten Jahren auch schon geschafft. 😀 Ausserdem plane ich unseren Garten. ❤

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Meist recherchiere ich im Internet. Ausserdem bietet mein Mann aufgrund seiner Interessen und Ausbildungen ein beinahe unerschöpfliches Sammelsurium an fachspezifischen Informationen. 😉

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Welcher Schreibtisch? 😀 Ich sitze am Esstisch, weil ich keinen eigenen Schreibtisch habe. 😉 Aber der ist immer schön sauber, wenn ich meinen Laptop draufstelle. 😉

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Wenn meine Ideen fliessen, brauche ich keinen perfekten Schreibort. Da kann ich auch auf der Baustelle tippen, als sässe ich in einem Paradiesgarten, fernab von Lärm, Menschen und Mücken. 😉

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Wenn mich etwas belastet. Ich muss das dann erst aus der Welt schaffen oder mir zumindest klar werden, wie ich damit umgehe.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Zuerst einmal lasse ich mir Zeit und die Rückschläge etwas sacken, dann analysiere ich sie. Daraus kann ich mehr lernen, als wenn immer nur alles schöngeredet wird. 😉

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Wie gesagt, ich schreibe nur hobbymässig, also weiss ich das gar nicht. 😉

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn die Ideen, die ich im Kopf hatte, getippt sind, und sich das Schreiben gut angefühlt hat.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Bisher wusste ich bei Schreibblockaden nicht so recht, wie die Geschichte weitergehen soll. Ein paar Mal hatte ich mich gezwungen, immer zu schreiben, aber die Szenen habe ich dann gelöscht. Den Anfang einer Geschichte habe ich drei Mal gelöscht, bis ich beim vierten Mal zufrieden war. Diese Zeit hätte ich besser genutzt, um andere Sachen zu erledigen.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Weil „Im Bann des Gedankenlesers“ mein Dabüt ist, möchte ich für mich herausfinden, ob sich Kindle Unlimited lohnt. Also habe ich das E-Book im Moment exklusiv bei Amazon. Bei den Prints ist es mir wichtig, dass diese im Buchhandel bestellt werden können. Prints sind also direkt bei mir (mit Signatur, falls erwünscht) oder in jeder Buchhandlung erhältlich – jedenfalls theoretisch.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Im Moment arbeite ich eng mit einigen Bloggern zusammen. Ansonsten nutze ich hauptsächlich Facebook.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Ich wünsche den Lesern ein tolles Lesevergnügen. 😉 Von den Lesern wünsche ich mir ehrliches Feedback, falls jemand etwas sagen möchte, aber das muss niemand. Ich finde, als Leser sollte man sich zu nichts verpflichtet fühlen, „nur weil der Autor das so will“. Auch wenn ich es verstehe, mag ich die Aufforderung zu „Bitte bewerte mein Buch bei Amazon“ nicht. Deshalb lasse ich das auch bleiben. Wer rezensieren möchte, der darf das sehr, sehr gerne tun, aber ich werde niemanden dazu auffordern.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Hm … Enter? Löschtaste?? ;-D

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Fantasy. Vielleicht wird einmal auch ein „simpler“ Liebesroman von mir erscheinen. 😉

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Vor Krimis habe ich zu viel Respekt, weil man dafür so unglaublich viel Fingerspitzengefühl bei Hinweisen, Hintergrundwissen und eine unglaubliche Portion Spannung benötigt. Dann Horror und Thriller, weil sie mir zu brutal sind. Ich habe einmal einen Thriller angefangen zu lesen, bei dem ein Mann eine Zweijährige missbraucht hat – aus Sicht des Mannes. Seither habe ich keinen mehr angefasst. Diese Genres lese ich eigentlich auch nie.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Auch bei Fantasy und Liebesroman. Hin und wieder kann mich auch ein Historischer Roman begeistern.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Charaktere, Spannung, Überraschungen, Gefühle.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Ich gehöre doch selber noch dazu! 😉 Fang an zu schreiben, habe Spass dabei und vertrau auf dein Gefühl.

Planen oder drauf los schreiben?
Beides! 😀 „Im Bann des Gedankenlesers“ ist ohne Plot entstanden, meine jetzige Trilogie ist geplottet. Allerdings drei Bücher auf 1.5 Seiten, also nicht sehr detailliert. 😉 Von daher bin ich wohl eher der Typ für das planlose Schreiben.

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Aufgeben. 😉 Aber Pausen darf und soll man sich gönnen.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Meine Familie steht voll und ganz hinter mir. Ohne ihre Unterstützung könnte ich meinen Traum vom Schreiben wohl an den Nagel hängen. 😉

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Ach, da gibt es so einige, mit denen ich nicht gerne alleine sein möchte. Im Moment stünde an erster Stelle wohl einer aus meiner Trilogie. Der ist so durchtrieben und hinterhältig, dass ich manchmal richtig Mühe habe, in seine Haut zu schlüpfen und das zu fühlen und zu denken, was er fühlen und denken würde. 😉

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ach, ich weiss nicht. Ich mag meine Charaktere sehr, sogar den Antagonist von „Im Bann des Gedankenlesers“. Aber wenn ich dann das erleben müsste, was ich ihnen antue – nein, danke. 😉

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Was ich sagen will, sage ich auch. 😉 Und die Weisheiten der Welt kennt sowieso schon jeder, also kann ich hier gar nichts hinzufügen! 😀

Vielen lieben Dank Andrea für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2018 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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