Alva Furisto

alva_furistoAdventskalendertürchen Nummer 10

Name: Alva Furisto

Homepage: www.alvafuristo.wordpress.com

Facebook-Seite: www.facebook.com/alvafuristo/

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
„6:42 Uhr – Der Overview – Effekt“, Thriller (Amazon)

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Weltoffen, zielstrebig, menschenfreundlich, gutmütig, ehrlich

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Autorin Anna, die stur ihren Idealen nachgeht und dazu eine Geschichte, in der sich Terror, Verschwörung, Korruption und eine gehörige Portion Gefühle miteinander vermischen. Gewürzt wurde mit Annas schwarzem Humor.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Ich finde sie im Alltag. Oft interessiert mich ein Thema, ich beginne darüber zu recherchieren und nutze es später in einem Roman, wenn ich denke, es passt gut.

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Ich baue Geschichten so auf, wie ich sie gern lese. Ich mag es ein bisschen verwoben, streue gern ein paar Hinweise, um den Leser anzufüttern und steuere dann auf ein tolles Finale zu. Gewürzt wird mit Dialogen. Ich liebe Dialoge.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Figuren müssen bei mir Vergangenheit haben und Eigenarten. Dazu braucht es eine Story mit Action.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Ich lebe mich schon anderweitig kreativ aus. Ich kann ja nicht nur schreiben. Wer soll das alles lesen? Von der Toilette bis zum Gartenzaun werkel ich gerne. Manchmal praktisch, manchmal kreativ.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Vor dem Schreiben ist es eher weniger. Da habe ich eine Idee und beginne es in Form zu bringen. Die Recherche läuft neben dem Schreiben. Das Internet ist da ein Segen, dazu kommt aber, dass ich in der Schreibphase alles aufsauge und einsammle, was zum Thema passt. Von Büchern über Zeitungen oder Berichten im Fernsehen. Manchmal kaufe ich mir auch sonderbare Gegenstände. Der Sonderbarste ist wohl ein Harmonium, das jetzt den Weg ins Wohnzimmer gefunden hat.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Ich saß mal im Wohnzimmer an einem antiken Tisch, neben der Verandatür. Wegen Renovierungsarbeiten bin ich an den Küchentisch umgezogen … und da bin ich nicht wieder weg. Alles was ich brauche, so schön nahe bei mir…

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Ist dann wohl die Küche – Allerdings baue ich mir gerade eine Gartenlaube mit dem Ziel, diese zu meinem neuen Lieblingsplatz zu machen.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Morgens und wenn ich viel Zeit habe, dann geht nichts. Ich brauche Input, muss raus, Menschen sehen, Geschichten hören, dann purzeln die Gedanken. Zu viel Zeit ist bei mir ein Schreibkiller.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
Ich sehe es nie als Rückschlag, sondern als Erfahrung und die machen bekanntlich klug. Klar gibt es auch mal frustige Dinge. Dann rufe ich eine Autorenkollegin an und quatsch sie voll. Gemeinsam leidet es sich besser.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Da Schreiben mein Hobby ist, kümmere ich mich erst einmal um die Familie, dann um meinen Job und am Abend dann um meine Texte. Allerdings mache ich das je nach Laune. Manchmal bin ich einfach nicht kreativ, dann zwinge ich mich nicht.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn ich eine Idee im Kopf habe und es schaffe, sie grob aufs Papier zu bringen, bin ich sehr zufrieden. Das können Notizen sein, aber auch ein paar Seiten Text. Manchmal reicht es auch einfach, die Lösung für ein Problem in einer Story zu finden.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
Gibt es sie wirklich? Ich weiß es nicht genau. Es gibt Phasen, in denen mein Kopf nichts Brauchbares hergibt. Dann lasse ich es einfach und genieße das Leben, bis mir wieder etwas einfällt. Das ist wohl der Luxus eines Hobby – Schriftstellers. Alles kann – nichts muss.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Bisher habe ich bei Verlagen veröffentlicht. Ich halte den Selbstverlag für noch zeitaufwändiger, das schreckte mich bisher ab.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Das »N« ist verschwunden, das »L« und das »M« nur noch ein Hauch, und Punkte gibt es nicht mehr (Punkt)

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Ich landete bisher im Genre Thriller. Allerdings kam die Liebe bei mir noch nie zu kurz, daher folgt bald ein Liebesroman. Im April 2018 erscheint ein erotischer Triller von mir und mit einen Horror – Lesesnack kann auch bald gerechnet werden. Aber derzeit ist ein Jugendroman in Arbeit. Letztlich geht es mir um die Geschichte, die ich im Kopf habe. Danach richtet es sich, wo ich lande.

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Ich lese in nahezu alle hinein. Mir kommt es auf die Story an.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Ich liebe es, wenn ich mit Eindrücken zurückgelassen werde, die mich noch ein paar Tage beschäftigen.

Planen oder drauf los schreiben?
Ich nehme mir immer vor zu planen … Und dann kommt es anders. Das Projekt, dass ich versuchte zu planen … wurde bisher nicht beendet. Ich hänge fest. Das Beste ist einfach, wenn es losläuft und ich das Gefühl habe, die Protagonisten führen mich durch die Geschichte und ich muss ihnen nur noch folgen und alles aufschreiben.

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Mein Sohn lässt sich meine Bücher vorlesen. (Geht nicht bei allen Sachen) und bei meinem Jugendromanprojekt ist er direkt dabei und will alles sofort hören, was ich zu Papier bringe. Mein Mann liest meine Bücher ebenfalls und hat viel Verständnis dafür. Ich glaube, es gibt keinen Autor, der nicht manchmal seine Umwelt nervt 😉

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Nahezu alle meiner Charaktere haben Facetten, die meinen entsprechen. Nur sie leben dann eben eine davon extrem aus. Da ich es meinen Figuren nie leicht mache – glaube ich, ich bleibe lieber die, die ich jetzt bin. Anna ist die Figur, die bisher am meisten von mir mitbekam. Aber ehrlich gesagt, angeschossen werden, rund um den Globus flüchten und sich mit John Meyer auseinander zu setzen … Da bleibe ich gern in der Küche hinter dem Laptop. Mein Leben ist aufregend genug.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Oh. Genau das kann ich nicht gut. Aber was mir auf der Zunge liegt als Autor: Liebe Leser, scheut euch nicht, Kontakt zu den Autoren aufzunehmen. Ich freue mich immer über Feedback.

Vielen lieben Dank Alva für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2018 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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10 Kommentare zu „Alva Furisto

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