Alisha Mc Shaw im Interview

15175560_1357854327578634_608082396_nAdventskalendertürchen Nummer 11

Name: Alisha Mc Shaw

Homepage: www.AlishaMcShaw.de

Facebook-Seite: www.facebook.com/AlishaMcShaw

Welches Buch stellst Du mir für den Adventskalender zur Verfügung?
„Heil mich, wenn du kannst: Michael“ (Amazon) und ein Goodie-Paket.

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Interview

Beschreibe Dich bitte in fünf Wörtern.
Liebenswert verrückt, ehrlich, hartnäckig, (meistens) zuverlässig

Beschreibe das von Dir zur Verfügung gestellte Buch in drei Sätzen.
Romantische Liebesgeschichte mit einem Hauch Erotik. Schicksalhafte Begegnungen, die alles verändern. Menschen, die ihr Leben völlig umkrempeln.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Das kann ein Lied, ein Film, oder auch so etwas Banales wie das Lesen eines einzelnen Wortes sein, und auf einmal baut sich im Kopf eine Geschichte zusammen, ob man will oder nicht. 😉

Woher weißt Du wie Du eine Geschichte am besten aufbauen kannst?
Das weiß ich nicht. 😉 Ich arbeite meist intuitiv. Ohne Plott und Vorbereitung. Oft steht nur die grobe Idee und manchmal ein Titel, und dann schreibe ich. Nach dem Schreiben lösche ich dann einfach die überflüssigen Wörter, und hoffe, dass eine gut lesbare Geschichte zurückbleibt.

Was macht eine Geschichte lebhaft?
Ihre Charaktere und / oder ihr Plott. Eine Geschichte steht und fällt mit den ihr innewohnenden Charakteren und / oder dem Plott – im Idealfall beidem. Ich verzeihe Fehler in einer Geschichte viel eher, wenn mich die Charaktere mitreißen, kann aber auch über einen unsympathischen Charakter „hinweglesen“, wenn mich die Geschichte um ihn herum dafür mitnimmt.

Wie transportierst Du Gefühle und Stimmungen?
Ich versuche, darauf einzugehen, wie sich der Protagonist fühlt, was er sieht, erlebt, und bereits erlebt hat. Worte sind sehr mächtig, ob mir das immer gelingt, kann ich selbst nicht beurteilen.

Wie bekommt man einen persönlichen Schreibstil?
Ich glaube, der persönliche Schreibstil entwickelt sich mit dem Schreiben. Je mehr bzw. häufiger man schreibt, desto mehr kristallisieren sich die eigenen Eigenschaften heraus. Ich neige zum Beispiel dazu, mich manchmal etwas geschwollen auszudrücken.

Wie lange brauchst Du für die Herstellung eines eigenen Buches?
Das hängt vom Projekt ab. Für mein (noch nicht veröffentlichtes) Fantasy-Projekt habe ich zum aktuellen Zeitpunkt schon 2 Jahre gebraucht. Allerdings sind 1 1/2 Jahre davon eher „nebenbei schreiben“ gewesen. Erst seit etwa 6 Monaten ist Schreiben und korrigieren mein Beruf. Für jedes der bald 3  bereits erschienenen Gemeinschaftsprojekte haben wir jeweils etwas mehr als 5 Wochen gebraucht.

Wieso schreibst und publizierst Du Bücher und/oder eBooks?
Weil ich das Schreiben liebe. Das publizieren war nur der letzte Schritt einer langen Reise für mich. Für mich ist Schreiben Entspannung, das Herabtauchen in andere Welten, die mich mein Umfeld im besten Fall vollkommen ausblenden lassen.

Was gefällt Dir am Beruf des Autors?
Ich kann und darf tun, was ich liebe. Ich darf Weltenzauberer sein.

Findet man Dich in Autorenforen? Wenn ja, in welchen?
Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Facebook-Community „Author Wing“ – hier unterstützen Autoren, die bereits veröffentlicht haben, diejenigen, die diesen Prozess noch vor sich haben und begleiten Sie auf ihrem Weg. Der bereits „aktive“ Autor ist in dem Fall der „Wing“, der auf dem Weg befindliche Autor der „Schützling“ oder auch liebevoll „Welpe“ genannt. Auch ich habe dort als Welpe begonnen und bin mittlerweile selbst Wing, der einen Schützling begleitet.

Ansonsten bin ich eher bunt gemischt und auf meiner eigenen Seite vertreten.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?
Meine Fantasie. Ich habe jahrelang schriftliches Rollenspiel betrieben, hier gehörte das Ausarbeiten und Ausdenken von Geschichten dazu. Über die Jahre haben sich dabei so viele Ideen angesammelt, das ich irgendwann damit begonnen habe, sie auszuarbeiten.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?
Im Moment fange ich damit an, mich näher mit der Covergestaltung zu beschäftigen. Das Arbeiten mit Bildern, Erstellen von Collagen, Geburtstagsgeschenken und alles, was mit Bildbearbeitung zu tun hat, ist ebenso mein Steckenpferd wie das Schreiben. Das Cover des im Dezember erscheinenden dritten Bandes habe ich gestaltet.

Welche Medien durchforstest Du vor dem Buch schreiben?
Keine. Mir wäre das Risiko zu hoch, unbewusst eine existierende Geschichte aufzugreifen und sie „zu kopieren“.

Wie gemütlich ist Dein Schreibtisch eingerichtet?
Gemütlich ist nicht das richtige Wort. Eher chaotisch. Ich habe zwar ein großes Arbeitszimmer, nutze aber meistens eine kleine Ecke im Wohnzimmer, um näher am Geschehen mit meiner Familie zu sein, auch wenn ich schreibe.

Gibt es für Dich einen perfekten Schreibort?
Ich fühle mich da wohl, wo ich schreibe. Ob es einen perfekteren Ort als den existierenden gibt, werde ich wohl erst wissen, wenn ich ihn gefunden habe.

In welchen Situationen könntest Du gar nicht schreiben?
Ich schreibe nicht gern, wenn es zu still um mich herum ist. Ich brauche Lärm. Musik, meine Kinder, TV – irgendwas.

Wie gehst Du mit Rückschlägen um?
„Was mich nicht tötet, macht mich härter“ – Ich versuche, aus jedem Rückschlag zu lernen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?
Meiner beginnt früh morgens mit dem fertigmachen meiner Kinder für die Schule, verabschieden meines Mannes. Dann setze ich mich meistens zum ersten Mal an den Laptop, socialize (Facebook, Emails etc.) und dann schreibe oder designe ich bis mittags. Dann sind die Kinder wieder dran, Hausaufgaben, spielen, einkaufen … Gegen Abend, wenn mein Mann nach Haus kommt, gibt es normalerweise Abendessen und dann … darf ich wieder schreiben.

Wann gilt ein Schreibtag für Dich als gelungen?
Wenn das, was ich geschrieben habe, nicht nur mir, sondern im besten Fall auch meiner Mitautorin und meiner ersten Testleserin gefällt.

Was tust Du um eine Schreibblockade zu lösen?
In meinen Augen gibt es keine Schreibblockade. Der einzige, der mich blockieren kann, bin ich selbst.

Wie verkaufst Du deine Bücher?
Ich publiziere als Selfpublisherin.

Wie machst Du auf Deine Werke im Web aufmerksam?
Auf meiner Homepage, auf meiner Facebookseite – Dort betreiben wir Gewinnspiele, posten einfach nur Anekdoten aus unserem Alltag, oder auch „Schnipsel“ aus unserer aktuell im Schreiben befindlichen Geschichte.

Was wünschst Du Dir von den Lesern?
Konstruktive Kritik. Wir wissen, dass wir es nicht jedem Leser recht machen können, aber was wir nicht gebrauchen können ist ein Satz wie: Das Buch war total scheiße. Ist zwar auch eine Meinung, hilft uns aber nicht wirklich. Seid ehrlich zu uns, sagt uns, was wir verbessern können.

Welche Taste an Deinem PC ist am meisten abgenutzt?
Ich glaube, es ist das „E“.

In welchem Genre kann man Deine Werke finden?
Liebesromane, Schicksalsromane – liebevoll genannt „ChickLit“.

Welches Genre ist gar nichts für Dich? Und warum?
Noch vor fünf Monaten glaubte ich, das ChickLit nicht mein Genre ist, jetzt schreibe ich bereits das vierte Buch in diesem Genre. Daher lehne ich mich nicht mehr so weit aus dem Fenster zu behaupten, das ein Genre nichts für mich ist. 😉

Wo liegt Deine Vorliebe (Genre) als Leser?
Ich bin tatsächlich Multikulti. Ein Buch muss kein bestimmtes Genre haben, es muss mich faszinieren. Allerdings lese ich einen Tick lieber als alles andere Fantasy.

Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?
Im besten Fall Story und Charaktere. Das Buch muss mich abholen. In andere Welten bringen. Mich zum Weinen, lachen, mitfiebern, mitleiden bringen.

Welche Ratschläge gibst Du jungen Autoren mit auf den Weg?
Schreibt euch, wohin ihr wollt – alles ist möglich!

Planen oder drauf los schreiben?
Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich persönlich schreibe drauf los. 😀

Welche Fehler darf man beim Schreiben auf keinen Fall machen?
Denken, dass der erste Entwurf perfekt sein muss. Es ist schwer, aber begebt euch beim Schreiben des ersten Entwurfs in den Antiperfekt-Statur. Ihr dürft das!

Wie steht Deine Familie zum Schreiben?
Gott sei Dank unterstützt sie mich voll und ganz.

Mit welchem Protagonisten würdest Du nicht auf einer einsamen Insel stranden wollen und warum nicht?
Es müsste nicht unbedingt ein Mörder oder ein Kannibale sein, aber ansonsten würde ich jeden Protagonisten mitnehmen.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere, wenn ja welcher und warum?
Ich BIN jeder meiner Charaktere. Mal mehr, mal weniger.

Jetzt darfst Du noch sagen was Du schon immer mal los werden wollten – egal was:
Vielen Dank für das tolle Interview und den tollen Adventskalender! Ich wünsche allen eine besinnliche Zeit, und möchte mich bedanken dafür, dass mein Traum durch euch alle Realität geworden ist!

Vielen lieben Dank Alisha für Deine Zeit!
Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit
und für das kommende Jahr 2017 viele gute Ideen, wie auch viel Erfolg!

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11 Kommentare zu „Alisha Mc Shaw im Interview

  1. Hallo alisha 🙂 es hat mich gefreut dein interview zu lesen 🙂 weiter so. Ich wünsche dir und deiner familie besinnliche weihnachtstage 🙂 liebe grüsse

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  2. Hm irgendwie ist mein Kommentar weg.
    Dann eben nochmal. 🙂
    Hallo, danke für das tolle Interview.
    Gefällt mir sehr gut. Vorallem die stelle wo die Autorin sagt das sie endlich Weltenzauberer sein darf. 🙂
    Schönen 3. Advent euch allen. :-*

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  3. Das elfte Türchen geht an: Sylvia Gruba. Herzlichen Glückwunsch liebe Sylvia. Um eine Rückmeldung, wie Dir das Buch gefallen hat, würden sich Claudia Augustinowski-Daun und Melanie Weber-Tilse sicher freuen.

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